Dionysius Cartusianus (1402-1471; Philosoph, Theologe, Mystiker und Scholastiker)



Dionysius der Kartäuser: Exhortatórium Noviciórum – Aufmunterung für Neulinge.

[Sammlung von Ratschlägen und Anregungen für Novizen]

lateinisch-deutsch

 

herausgegeben von Hans Jakob Bürger

übersetzt von einem christlichen Mönch

 

 

Bibliografische Angaben:

Hardcover
Umfang: 128 Seiten
Format: 14,8 x 21 cm
ISBN 978-3-911627-07-8
ET: 03.12.2025

 

 

Zum Inhalt:

 

Dionysius der Kartäuser – der „Doctor ecstaticus“ – war einer der letzten großen Mystiker und Scholastiker des Spätmittelalters. In seinem Werk Exhortatorium noviciorum – Aufmunterung für Neulinge begegnet der Leser einem einzigartigen geistlichen Dialog zwischen Christus und einem Novizen. Ursprünglich für den Eintritt in das monastische Leben verfasst, spricht dieser Text heute alle an, die die Nachfolge Christi ernsthaft suchen – Ordensleute wie Laien, die ihr Leben aus der Gnade gestalten wollen.


In klarer, eindringlicher Sprache entfaltet Dionysius die geistlichen Grundhaltungen des Christen: Demut, Beharrlichkeit, Gehorsam, Liebe. Christus selbst ist der Lehrer, der die Seele zu innerer Sammlung, zu Umkehr und zu jener lauteren Gottsuche führt, die Herz und Verstand in die Gegenwart Gottes hineinzieht. Der Leser erlebt, wie die Nachfolge nicht menschliche Leistung, sondern Werk der göttlichen Gnade ist – eine Schule des Herzens, die über Erkenntnis hinaus in das Leben führt.


Die neue, zweisprachige Ausgabe erschließt dieses geistliche Kleinod in sorgfältiger Übersetzung und Einführung. Sie lädt ein, den Weg der Jüngerschaft neu zu entdecken – als Antwort des Menschen auf die Liebe des Herrn. Wer tieferes geistliches Leben sucht, wer Gebet und Betrachtung mit gedanklicher Klarheit und innerer Glut verbinden möchte, findet hier eine Quelle stiller Inspiration und zeitloser Weisheit: eine Aufmunterung nicht nur für Novizen, sondern für alle, die Christus nachfolgen wollen – mit wachem Geist, gläubigem Herzen und dem Mut zur Heiligkeit.

  

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Dionysius Cartusianus von Roermond: Islam – die wahre Religion?

Ein Christ und ein Muslim zur Erkenntnis der Glaubenswahrheit

 

 

Bibliografische Angaben:

2. Auflage

Hardcover
Umfang: 208 Seiten
Format: 12,5 x 19 cm
ISBN 978-3-943506-86-0
ET: 22.02.2022

 

 

Zum Inhalt:

 

Der Kartäuser Dionysius Cartusianus (1402–1471), Schüler der Devotio moderna und geistiger Weggefährte des Nikolaus von Kues, gehört zu den großen Gestalten des christlichen Spätmittelalters. In seiner Disputatio inter christianum et sarracenum lässt er einen Christen und einen Muslim in ernster, geordneter Rede über den Glauben sprechen – nicht, um zu siegen, sondern um die Wahrheit zu erkennen. Aus der Stille klösterlicher Beschaulichkeit heraus entsteht ein Gespräch, das Herz und Verstand gleichermaßen fordert: ein Ringen um das, was Gott selbst über sich geoffenbart hat.


In dieser geistigen Disputation entfaltet Dionysius die entscheidenden Fragen des Glaubens: die Einheit und Dreiheit Gottes, die Menschwerdung Christi, die Glaubwürdigkeit der Heiligen Schriften, das Opfer des Neuen Bundes, das sittliche Leben und die wahre Glückseligkeit des Menschen. Mit der Klarheit des Scholastikers und der Tiefe des Mystikers sucht er das Licht der Wahrheit inmitten gegensätzlicher Überzeugungen.


Die behutsame Übersetzung eines Mönchs erschließt diesen Text in seiner geistigen Kraft und theologischen Präzision. Sie lässt die Stimme eines Mannes hörbar werden, der den Dialog als Dienst an der Wahrheit versteht – frei von Polemik, getragen von Demut und Vernunft. So spricht Dionysius auch in unsere Zeit: als Lehrer der Unterscheidung, der zeigt, dass Glaube und Denken, Wahrheit und Liebe einander nicht widersprechen, sondern sich gegenseitig vollenden.


Ein Buch für alle, die ihren Glauben vertiefen und im ernsthaften Nachdenken über die Wahrheit die geistige Klarheit und Standfestigkeit des christlichen Glaubens neu entdecken möchten.

 

 

 

Rückentext:

Des Dionysius Auseinandersetzungen mit den »Offenbarungen« Mohammeds mögen dem heutigen Leser – an einen seichten wie oberflächlichen Dialog gewöhnt – sicherlich als sehr kompromisslos erscheinen. Jedoch nicht aus Streitsucht und Rechthaberei richtet Dionysius seinen Blick auf den unüberwindlichen Abgrund zwischen beiden Lehren, sondern er beschreitet diesen Weg einzig aus der Liebe zur Wahrheit und allerhöchsten Tugendhaftigkeit sowie um den katholischen Glauben in diesem Kontrast umso eindrücklicher herauszustellen. Wie damals, so gilt auch heute noch, dass man dem Andersgläubigen natürlich mit Respekt und Nächstenliebe begegnen und in Frieden mit ihm zusammenleben soll, es aber andererseits zwischen Wahrheit und Unwahrheit keine gemeinsame Grundlage gibt und ein »Dialog« im Ringen um die Wahrheit und nicht in der Nivellierung derselben besteht. Der unüberwindliche Gegensatz beider Standpunkte veranschaulicht sich am gravierendsten im Leben und der Lehre des Gottessohns Jesus Christus und des islamischen Propheten Mohammed selbst – »Oh, wie verschieden ist doch diese Lehre des Korans vom Evangelium Christi!« Gehen die Differenzen doch weit über die Fragen des Glaubens an die drei Personen in Gott, die Gottheit Christi sowie die wahre Gegenwart des Leibes und Blutes Christi im Sakrament hinaus. Es scheint zudem konsequent und folgerichtig von Dionysius zu sein, auch Mohammed unter die christlichen Häretiker einzureihen, wo ja die Abhängigkeit seiner synkretistischen Lehre von jenen sowie der Einfluss von Talmud und jüdischer wie arabischer Sagenwelt deutlich aufscheinen. Wie jene trug auch er sein eigenes Verständnis in die Schriften des Alten und Neuen Testamentes hinein und war daher genötigt, den Juden und Christen eine Verfälschung der heiligen Schriften zu unterstellen, die sich aber tatsächlich nirgends nachweisen lässt. Dionysius macht deutlich, wie Mohammed – bzw. sein Schreiber und Kompilator – sich dabei in unaufhebbare Widersprüche verstrickt und nicht nur mit den heiligen Schriften, sondern schließlich mit sich selbst in Widerspruch gerät.
Die vorliegende Übersetzung zielt ganz bewusst nicht auf eine fachwissenschaftliche Untersuchung ab, sie bietet dem Leser den Text aus Sicht des christlichen Glaubens dar und legt ihr Augenmerk neben der Texttreue auf die Intention des Autors. Wer könnte nun aber die Intention des Mönches Dionysius besser erspüren als ein Mönch selbst. Gerade dies verleiht der vorliegenden Übersetzung ihren besonderen Wert und empfiehlt sie dem Leser.

 

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