Reihe: Kleine historisch-katechetische Bibliothek


Rubrik – Auf einem Blick!


Thomas von Aquin: Katechismus des hl. Thomas von Aquin oder Erklärung des Apostolischen Glaubensbekenntnisses, des Vaterunser, Ave Maria und der Zehn Gebote Gottes.

Übersetzt und mit Anmerkungen versehen von Anton Portmann & Franz Xaver Kunz
Reihe: Kleine historisch-katechetische Bibliothek

 

Bibliografische Angaben:
Hardcover
Umfang: 198 Seiten
Format: 14,8 x 21 cm
ISBN 978-3-943506-30-3
ET: März 2016

 

 

Zum Inhalt:

Wenn man auch heute noch mancherorts dem Vorurteil begegnet, die Scholastik bestehe nur aus totem Schulwissen und Verstandesklügelei, so zeigt dies einmal mehr, dass viele Gläubige bisher mit ihr gar nicht oder nur mit ihren späteren Verfallserscheinungen in Berührung gekommen sind. Gerade der hl. Thomas von Aquin, der zum Kirchenlehrer erhobene »Doctor angelicus«, zeigt in diesen auch für den Laien verständlichen Glaubensunterweisungen, dass „Glaube und Vernunft“ zusammengehören und die Scholastik in ihrem tiefsten Kern evangelisch ist, in dem sie neben der Tradition auf eine schriftgemäße und aus der Schrift belegte Auslegung abzielt.
Die in diesem Buch als Katechismus zusammengefassten theologischen Abhandlungen lassen sich als ein zusammenhängendes Ganzes auffassen, dessen Verbindung der hl. Thomas selbst angibt, wenn er sagt: »Drei Stücke sind dem Menschen zu seinem Heile notwendig: die Kenntnis dessen, was er zu glauben, was er zu begehren und was er zu vollbringen hat. Was man zu glauben hat, wird im Glaubensbekenntnis der Kirche gelehrt; was man zu begehren hat, im Gebet des Herrn; was man zu tun hat, in den Vorschriften des Gesetzes, das heißt im Dekalog und in den zwei Hauptgeboten Christi.«

19,95 €

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Couissinier, Marie-Barthélemy: Bilderkatechismus.

Reihe: Kleine historisch-katechetische Bibliothek

 

Bibliografische Angaben:

Hardcover

 

112 Holzschnitte

Umfang: 246 Seiten

Format: 12,5 x 19 cm

ISBN 978-3-943506-26-6

Erscheinungstermin: Juni 2015

 

Zum Buch:

Dieser vortreffliche Bilderkatechismus wurde von Abbé Couissinier mit dem Ziel ausgearbeitet, Menschen aller Volksschichten in die Grundlagen des christlichen Glaubens einzuführen, und will dabei zugleich ein Mittel darbieten, dies auf ganz einfache, gewinnende und einprägsame Weise zu tun.
Die Methode der Glaubensvermittlung durch bildliche Darstellungen wurde von der Kirche zu allen Zeiten angewendet. Couissinier wollte aber kein kurzweiliges Kinderbilderbuch schaffen, sondern das Nachdenken über die Glaubenslehren fördern. Dies gelingt ihm durch das Hinzusetzen von erläuternden kurzen Bibelversen. Damit schuf er ein Lehrwerk, welches jeden in die Lage versetzt, die Dogmen durch die Geschichten der Heiligen Schrift kennenzulernen und sich auf diese bildliche Weise auch leichter einzuprägen. Gleichzeitig wird der Leser aber auch zur christlichen Nächstenliebe hingeführt und angeregt, das Gelernte in die Tat umzusetzen.

 

Zu den Illustratoren:

Die den abgedruckten 112 Illustrationen zugrunde liegenden Zeichnungen wurden vom Historienmaler Gottfried Rudolf Elster – geboren 1820 in Helmstedt und 1872 in Berlin gestorben – entworfen. Dieser war 1841 bis 1842 Schüler am „Städel“ (Städelsches Kunstinstitut und Städelschule) in Frankfurt am Main und von 1842 bis 1843 dann an der Düsseldorfer Akademie bei Carl Ferdinand Sohn (1805–1867) in Ausbildung. Die nach seinen Entwürfen gefertigten Holzschnitte entstammen der Hand des Künstlers, Malers und Holzschneiders Franz Robert Richard Brendámour – geboren 1831 in Aachen und gestorben 1915 –, der 1856 ein Atelier für Holzschneidekunst in Düsseldorf gründete. Beide Künstler gehören der Düsseldorfer Schule an und standen der Schule der „Nazarener“ nahe.

19,95 €

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Bellarmin, Robert: Kleiner Katechismus oder Kurzer Inbegriff der christlichen Lehre. Mit fünfzig Stichen alter Meister.

 

Bibliografische Angaben:
Hardcover
Umfang: 128 Seiten
Format: 12,5 x 19 cm
Reihe: Kleine historisch-katechetische Bibliothek

ISBN 978-3-943506-29-7
ET: Mai 2015

Zum Inhalt:
Bellarmins Kleiner Katechismus besteht zwar nur aus ein paar wenigen Seiten, jedoch geben diese in komprimiertester Form die wesentlichen katholischen Glaubensinhalte mit solch klaren Worten wieder, dass sie mit Leichtigkeit von jedem aufgenommen und dem Gedächtnis eingeprägt werden können. Unter diesem Gesichtspunkt verdient dieses Werk auch heute noch die höchsten Ehren.
50 klassische Stiche alter Meister verleihen diesem Werk darüber hinaus besonderen Glanz und unterstützen die Einprägsamkeit des Stoffes.

Zu den Abbildungen:
Die 50 Stiche sind nach Vorlagen folgender Künstler angefertigt:
Französische Schule: Schule der »Île de France« (13. Jh.), Charles Lebrun (1619–1690), Eustache Lesueur (1616–1655), Schule Mignard (17. Jh.), Carle Vanloo (1705–1765), Claudius Joseph Ciappori-Puche (1822-1887), Perrin (Moderne Lyoner Schule); Florentiner Schule: Giotto di Bondone (1266–1337), Fra Angelico (ca. 1386–1455), Lorenzo Ghiberti (ca. 1378–1455), Lorenzo di Credi (ca. 1459–1537), Marco Della Robbia (1468–1532), Michelangelo (1475–1564); Römische Schule: Raphael Sanzio (1483–1520), Domenichino (1581–1641); Venezianische Schule: Tiziano Vecellio (ca. 1477–1576); Deutsche Schule: Johann Friedrich Overbeck (1789–1869); Flämische Schule: Rogier van der Weyden (ca. 1399–1464); Spanische Schule: Jusepe de Ribera (1591–1652); Stiche von Fenstern und Statuen der Kathedralen von: Amiens, Bourges, Chartres, Mans, Notre Dame, Reims, Straßburg; u. a.

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Canisius, Petrus: Katechismus des heiligen Petrus Canisius in 113 Bildern.

Geordnet und mit Denksprüchen begleitet von P. Gall Morel (1803-1872)

 

Bibliografische Angaben:

2. Auflage

Hardcover

Umfang: 144 Seiten

Format: 12,5x19 cm

Reihe: Kleine historisch-katechetische Bibliothek

ISBN 978-3-943506-23-5

ET: Januar 2016

 

Zum Inhalt:

Dieser historische Bilderkatechismus des hl. Kirchenlehrers Petrus Canisius SJ (1521−1597) ist eine kleine Perle aus dem reichen Erbe kirchlicher Glaubensvermittlung. Die vorliegende Ausgabe wurde durch den Schweizer Pater Gall Morel (1803−1872) herausgegeben und bearbeitet. Dass die Komposition aus Schrift und Bild ein vorteilhaftes Mittel zur Erläuterung der christlichen Lehre gerade bei Kindern darstellt und darüber hinaus auch dem Erwachsenen von reichem Nutzen ist, dies drückte bereits Papst Gregor der Große (um 540−604) in folgenden Worten aus: „Was die Schrift für den Leser, das ist das Bild für den, der nicht lesen kann, weil auch er daraus ersieht, was zu tun ist; im Bilde lesen auch die Ungelehrten.“ Als historisches Zeitdokument mag dieser Katechismus den heutigen religionsdidaktischen Ansprüchen nicht mehr ganz genügen, auch sind einige Punkte der Kirchendisziplin und manche Begrifflichkeiten heute nicht mehr in Gebrauch. Davon unbeschadet ist aber das Altbewährte (Mt 13, 52) ein reicher Schatz, welcher als geistliche Lektüre auch noch in unseren Tagen mit großem Nutzen zur Hand genommen werden wird. Gerade die klare, schnörkellose und knappe Sprache, gepaart mit der liebevollen klassischen Illustration, wird auch in unserer Zeit ihre Freunde finden. So mag dieser Katechismus der Nachwelt auch als ein kleiner Dank an den hl. Canisius, den „Zweiten Apostel der Deutschen“, erhalten bleiben, dessen Gedenktag die katholische Kirche am 21. Dezember feiert.

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Scheffmacher SJ, P. Johann Jakob: Kontrovers-Katechismus zur Belehrung für Katholiken und Protestanten. Vermehrt mit einem Nachtrag »Folgen und Früchte der Reformation«

Reihe: Kleine historisch-katechetische Bibliothek

 

Bibliografische Angaben:

Hardcover

Umfang: 208 Seiten

Format: 14,8 x 21 cm

ISBN 978-3-943506-24-2

ET: Oktober 2015

 

 

Zum Inhalt:

Kontroversschriften sind so alt wie die Kirche selbst und welcher berühmte Kirchenvater oder -lehrer war kein Apologet? In der Kirchengeschichte haben aufkeimende Kontroversen immer eine Vertiefung der Glaubenslehre nach sich gezogen, indem die Christen durch äußere und innere Angriffe genötigt diese durch Beweise aus der Heiligen Schrift und der Tradition zu widerlegen und entkräften suchten. Dadurch wurde das seit jeher bestehende Glaubensgut mit der Zeit immer mehr konkretisiert und weiter ausgeformt. In diesem Sinne sind auch all unsere Glaubensbekenntnisse apologetischer Natur und die heute rein negative Sicht der Apologetik bedarf durchaus der Korrektur.


Mit dem vorliegendem Kontrovers-Katechismus möchte der Verlag in der Reihe »Kleine historisch-katechetische Bibliothek« also nunmehr eine Sonderform aus der Fülle katechetischer Literatur neu herausgeben. Genau genommen handelt es sich bei dem vorliegenden Werk – der Zeit, dem Stil und der Autorenschaft nach – sogar um zwei Kontrovers-Katechismen. Der im ersten Teil abgedruckte entstammt der Feder des seinerzeit weit bekannten Jesuitenpaters Johann Jakob Scheffmacher (1668–1733). Dieser war Rektor des Jesuitenkollegiums in Straßburg und als Kanzelredner und Kontroversprediger sehr berühmt. Aus letzterer Tätigkeit erwuchs dann auch sein Kontrovers-Katechismus unter dem Namen »Licht in den Finsternissen, oder Wahrheit der katholischen Lehr’«. Dieser erfuhr bis ins 20. Jahrhundert immerhin 15 Auflagen und wird hier in einer durch einen unbekannten Priester der Diözese Straßburg überarbeiteten Fassung des ausgehenden 19. Jahrhunderts wiedergegeben. Selbiger unbekannte Straßburger Priester stellte auch den zweiten Teil dieses Katechismus als Ergänzung zusammen.


Das Entstehen des Kontrovers-Katechismus verdankt sich insbesondere den noch lange nachwirkenden Erschütterungen durch die Reformation, sein zweiter Teil jedoch auch jenen der Aufklärung und des Kulturkampfes. Schon mit Rücksicht auf seine Entstehungszeit versteht sich, dass er in erster Linie apologetische Zwecke verfolgt und sich damals als Korrektiv der zumeist sehr einseitigen und verzerrten Darstellungen der katholischen Glaubenslehre durch protestantische Theologen und andere Freigeister verstanden wissen wollte. Daher verwundert es auch nicht, dass er sich der mangelhaften historischen Kenntnisse und dem falschen Verständnis der Materie durch seine Gegner durchaus polemisch zuwendet. Hier fällt aber ins Auge, dass diese Polemik je nach Persönlichkeit des Autors einmal feinsinniger oder gröber ausfallen kann und damit von unterschiedlicher Güte ist, wofür die beiden Teile dieses Katechismus ein gutes Beispiel abgeben. Freilich können sie hierin dem Meister der Polemik, Dr. Martin Luther, nicht im Entferntesten das Wasser reichen, wofür ja dessen unzählige Schriften und Pamphlete – man denke nur an die antipapistischen oder antijudaistischen Hetzschriften – genugsam Zeugnis abgeben. Und zu Recht fühlt man sich heutzutage von Luthers Grobschlächtigkeit, Fäkal- und Gossensprache abgestoßen, doch zugegebenerweise überspannt auch der unbekannte Autor des zweiten Teiles dieses Buches zuweilen den Bogen des rein sachlich-nüchternen Argumentierens.


Jedoch sollten die Polemik und ihre Worthülsen nicht die Substanz der über Jahrhunderte geführten Kontroversen überdecken, denn gerade diese sachlich-theologischen Grundlagen besitzen durchaus auch heute noch ihren Wert. Und zwar nicht nur um rückblickend den historischen Kontext der damaligen Zeit näher zu beleuchten, sondern auch heute wäre ein Ringen um die Wahrheit durchaus wünschenswert, wo doch im zeitgenössischen ökumenischen Gespräch oft Relativismus und Indifferentismus vorherrschend geworden sind. Nicht im Ton, jedoch in der Substanz wären solche konfessionellen Auseinandersetzungen auch heute dringend notwendig.

19,95 €

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