Reihe: Kleine historisch-katechetische Bibliothek


Rubrik – Auf einen Blick!


Kardinal Raymond Leo Burke et al.: Erklärung der Wahrheiten in Bezug auf einige der häufigsten Irrtümer im Leben der Kirche unserer Zeit

 

SOFTCOVER

 

Bibliografische Angaben:

Softcover (Rückendrahtheftung), 56 Seiten
Format: 10,5x14,8 cm
ISBN 978-3-943506-62-4
ET: 23.08.2019

 

Zum Inhalt:

Zweifellos befindet sich die Kirche gegenwärtig in einer tiefen Krise. Hinsichtlich der Grundwahrheiten des Glaubens tritt in ihr ein ständig diffuser werdendes Phänomen allgemeiner Verwirrung und des Irrtums zutage. Man hat das wachsende Gefühl, als ob die Kirche sich der Richtigkeit der Wahrheiten, die sie immer gelehrt hat, nicht mehr sicher sei. So haben sich beispielsweise selbst manche Hirten einen relativistischen Begriff von der kirchlichen Lehre selbst zu eigen gemacht, als ob sie sich je nach Kultur und Zeit, in der sie gelehrt wird, ändern könne und solle. Infolge eines solchen falschen und schädlichen Verständnisses schlagen diese vor, die überlieferte Sittenlehre der Kirche umzuschreiben. Ein anderes Übel liegt zudem im Schweigen eines Großteils der Hirten der Kirche, also derjenigen, die eigentlich zu treuen Lehrern des Glaubens geweiht sind. Gleichzeitig nimmt aber auch der große Hunger unter den Gläubigen und allen Menschen guten Willens nach der christlichen Wahrheit zu. Angesichts der gegenwärtigen Situation in der Kirche haben nun einige Kardinäle und Bischöfe ein Dokument veröffentlicht, in dem die offizielle Lehre der Kirche zu vierzig Punkten dargelegt wird, über die es derzeit viel Verwirrung, Irrtum und Spaltung in der Kirche gibt. Für jeden Punkt verweisen sie auf maßgebliche Dokumente, die die ständige Lehrtradition der Kirche genau wiedergeben. Damit soll bei allen Gläubigen und recht gesinnten Menschen guten Willens die Kenntnis der vollständigen Glaubenslehre gefördert und sie in die Lage versetzt werden, in einer völlig säkularisierten Welt Rechenschaft über ihren Glauben abzulegen.

 

Zu den Autoren:

  • Kardinal Raymond Leo Burke: Patron des Souveränen Malteserordens
  • Kardinal Janis Pujats: emeritierter Erzbischof von Riga
  • Tomash Peta: Erzbischof der Erzdiözese der Heiligen Maria in Astana
  • Jan Pawel Lenga: emeritierter Erzbischof-Bischof von Karaganda
  • Athanasius Schneider: Weihbischof der Erzdiözese der Heiligen Maria in Astana

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Kardinal Raymond Leo Burke et al.: Erklärung der Wahrheiten in Bezug auf einige der häufigsten Irrtümer im Leben der Kirche unserer Zeit

 

HARDCOVER

 

Bibliografische Angaben:

2. Auflage

Hardcover in Fadenheftung, 56 Seiten
Format: 10,5x14,8 cm
ISBN 978-3-943506-63-1
ET: 12.11.2019

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Raymond Leo Kardinal Burke / Bischof Athanasius Schneider: Ein Kreuzzug des Gebets und des Fastens:

Um Gott anzuflehen, dass Irrtum und Häresie die bevorstehende Sonderversammlung der Amazonas-Synode nicht beeinflussen mögen.

 

HARDCOVER

 

Bibliografische Angaben:

Hardcover, 52 Seiten
Format: 10,5x14,8 cm
ISBN 978-3-943506-66-2
ET: 24.10.2019

 

Zum Inhalt:

Unverkennbar ist das Instrumentum Laboris der bevorstehenden Amazonas-Synode von einer langatmigen und nebulösen Sprache geprägt, welche die wirklichen Intentionen und Ziele mehr verschleiert als auf den ersten Blick erkennbar werden lässt. Die große Besorgnis um die Menschen dieser Region und der Wille zur Verbesserung ihrer Lebenssituation sind durchaus lobenswert. Fraglich hingegen erscheint, ob die geschilderte Situation in jeder Hinsicht den Tatsachen entspricht oder es sich in vielen Punkten nicht vielmehr um ein Zerrbild handelt, mit deren Hilfe viele Protagonisten dieser geplanten Synode ganz andere Ziele zu verfolgen im Auge zu haben scheinen. Im Ganzen fällt am Instrumentum Laboris vor allem seine weltliche ja politische und vor allem synkretistische Sichtweise negativ auf, welche die Evangelisation und das Seelenheil der betreffenden Völker aus dem Fokus verloren zu haben scheint, wie es eigentlich für ein kirchliches Dokument – dem Auftrag unseres göttlichen Herrn Jesus Christus folgend – zu erwarten gewesen wäre. Aus diesem Grund ist auch die Wahl der vorgeschlagenen Mittel zur Abwendung der Übelstände mehr als fraglich und deren Nutzen zudem oft als kontraproduktiv ja schädlich zu bezeichnen, gerade was jene Punkte anbelangt, die die Gestalt, das Leben der Kirche oder das Glaubensgut direkt bzw. implizit betreffen.
Neben dieser fraglichen Akzentuierung, sind für ein kirchliches Dokument aber vor allem die darin enthaltenen offensichtlichen Irrungen in Bezug auf das Glaubensgut alarmierend. Schon viele Kommentatoren haben bisher auf die darin enthaltenen Irrtümer und Häresien aufmerksam gemacht. Wenn nun die Autoren dieses Aufrufes Raymond Leo Kardinal Burke und Bischof Athanasius Schneider sich genötigt sehen hier ihre Stimme zu erheben, dann folgen Sie darin nur dem Auftrag ihres Amtes, die Glaubenslehre der Kirche öffentlich zu bekennen, sie gegen jedwede Irrungen zu verteidigen und somit Schaden von der Kirche abzuwenden sowie das gläubige Volk dadurch zu lehren und zu stärken. Sie unternehmen dies in jener Art, wie es die Kirche schon immer gehalten hat, indem sie das Instrumentum Laboris nicht im Lichte ihrer Privatmeinungen, sondern einzig im Lichte des Glaubensgutes (depositum fidei) beleuchten. Gleichzeit nehmen Sie Ihre Zuflucht zum unfehlbaren und von der göttlichen Vorsehung eingesetzten Mittel, dem Gebet, zu welchem sie alle Gläubigen aufrufen. Wohl wissend, dass in der langen Geschichte der Kirche nichts Großes je vollzogen wurde ohne das Gebet und dass man gerade in Zeiten der Not immer seinen Blick auf Christus richten, seinen Beistand und die Fürsprache der Gottesmutter erflehen muss, welche sie der Kirche niemals versagen.

 

Der von den Autoren initiierte vierzigtägige Kreuzzug des Gebets und Fastens, beginnt am 17. September und endet am 26. Oktober 2019, einen Tag vor dem Ende der Sonderversammlung der Amazonas-Synode. Wer erst nach Beginn des Kreuzzuges von diesem erfährt, kann sich ihm trotzdem jederzeit anschließen.

 

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Wilhelm Pichler: Katholisches Religionsbüchlein

 

Mit 88 Farbillustrationen von Philipp Schumacher

 

 

Bibliografische Angaben:

3. Auflage
Hardcover
Umfang: 224 Seiten
Format: 14,8 x 21 cm
ISBN 978-3-943506-57-0
ET: 04.12.2019

 

Zum Inhalt:

Das »Katholische Religionsbüchlein« war über ein halbes Jahrhundert das Standardwerk für den Religionsunterricht von Kindern, erlebte bis in die 1960er-Jahre hinein über 30 Auflagen und wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt. Auch heute ist es noch bestens geeignet, Kinder an den katholischen Glauben heranzuführen. Hervorzuheben ist die Dichte des Stoffes und seine exzellente Aufbereitung. Das Buch ist so konzipiert, dass es im Laufe von drei Schuljahren die Grundlagen des christlichen Glaubens vermittelt und die Kinder auf die erste hl. Beichte und Kommunion vorbereitet. Neben einer Auswahl biblischer Geschichten, anhand derer die Lehren der Kirche einprägsam und für die Fassungskraft der Kinder aufbereitet vermittelt werden, gibt es den Kindern auch zahlreiche Gebete für das praktische Glaubensleben an die Hand. Ein kleiner Katechismus und ein Rosenkranz für Kinder runden das Ganze ab. Die zahlreichen prächtigen Farbillustrationen des akademischen Malers Philipp Schuhmacher verleihen diesem Buch ein ganz besonderes Gepräge.

24,95 €

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Thomas von Aquin: Katechismus des hl. Thomas von Aquin oder Erklärung des Apostolischen Glaubensbekenntnisses, des Vaterunser, Ave Maria und der Zehn Gebote Gottes.

Übersetzt und mit Anmerkungen versehen von Anton Portmann & Franz Xaver Kunz
Reihe: Kleine historisch-katechetische Bibliothek

 

Bibliografische Angaben:

4. Auflage

Hardcover
Umfang: 200 Seiten
Format: 14,8 x 21 cm
ISBN 978-3-943506-30-3
ET: September 2019

 

 

Zum Inhalt:

Wenn man auch heute noch mancherorts dem Vorurteil begegnet, die Scholastik bestehe nur aus totem Schulwissen und Verstandesklügelei, so zeigt dies einmal mehr, dass viele Gläubige bisher mit ihr gar nicht oder nur mit ihren späteren Verfallserscheinungen in Berührung gekommen sind. Gerade der hl. Thomas von Aquin, der zum Kirchenlehrer erhobene »Doctor angelicus«, zeigt in diesen auch für den Laien verständlichen Glaubensunterweisungen, dass „Glaube und Vernunft“ zusammengehören und die Scholastik in ihrem tiefsten Kern evangelisch ist, in dem sie neben der Tradition auf eine schriftgemäße und aus der Schrift belegte Auslegung abzielt.
Die in diesem Buch als Katechismus zusammengefassten theologischen Abhandlungen lassen sich als ein zusammenhängendes Ganzes auffassen, dessen Verbindung der hl. Thomas selbst angibt, wenn er sagt: »Drei Stücke sind dem Menschen zu seinem Heile notwendig: die Kenntnis dessen, was er zu glauben, was er zu begehren und was er zu vollbringen hat. Was man zu glauben hat, wird im Glaubensbekenntnis der Kirche gelehrt; was man zu begehren hat, im Gebet des Herrn; was man zu tun hat, in den Vorschriften des Gesetzes, das heißt im Dekalog und in den zwei Hauptgeboten Christi.«

19,95 €

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Couissinier, Marie-Barthélemy: Bilderkatechismus.

Reihe: Kleine historisch-katechetische Bibliothek

 

Bibliografische Angaben:

Hardcover

 

112 Holzschnitte

Umfang: 246 Seiten

Format: 12,5 x 19 cm

ISBN 978-3-943506-26-6

Erscheinungstermin: Juni 2015

 

Zum Buch:

Dieser vortreffliche Bilderkatechismus wurde von Abbé Couissinier mit dem Ziel ausgearbeitet, Menschen aller Volksschichten in die Grundlagen des christlichen Glaubens einzuführen, und will dabei zugleich ein Mittel darbieten, dies auf ganz einfache, gewinnende und einprägsame Weise zu tun.
Die Methode der Glaubensvermittlung durch bildliche Darstellungen wurde von der Kirche zu allen Zeiten angewendet. Couissinier wollte aber kein kurzweiliges Kinderbilderbuch schaffen, sondern das Nachdenken über die Glaubenslehren fördern. Dies gelingt ihm durch das Hinzusetzen von erläuternden kurzen Bibelversen. Damit schuf er ein Lehrwerk, welches jeden in die Lage versetzt, die Dogmen durch die Geschichten der Heiligen Schrift kennenzulernen und sich auf diese bildliche Weise auch leichter einzuprägen. Gleichzeitig wird der Leser aber auch zur christlichen Nächstenliebe hingeführt und angeregt, das Gelernte in die Tat umzusetzen.

 

Zu den Illustratoren:

Die den abgedruckten 112 Illustrationen zugrunde liegenden Zeichnungen wurden vom Historienmaler Gottfried Rudolf Elster – geboren 1820 in Helmstedt und 1872 in Berlin gestorben – entworfen. Dieser war 1841 bis 1842 Schüler am „Städel“ (Städelsches Kunstinstitut und Städelschule) in Frankfurt am Main und von 1842 bis 1843 dann an der Düsseldorfer Akademie bei Carl Ferdinand Sohn (1805–1867) in Ausbildung. Die nach seinen Entwürfen gefertigten Holzschnitte entstammen der Hand des Künstlers, Malers und Holzschneiders Franz Robert Richard Brendámour – geboren 1831 in Aachen und gestorben 1915 –, der 1856 ein Atelier für Holzschneidekunst in Düsseldorf gründete. Beide Künstler gehören der Düsseldorfer Schule an und standen der Schule der „Nazarener“ nahe.

19,95 €

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Bellarmin, Robert: Kleiner Katechismus oder Kurzer Inbegriff der christlichen Lehre. Mit fünfzig Stichen alter Meister.

 

Momentan vergriffen - Neuauflage erscheint mitte November!

 

Bibliografische Angaben:
2. Auflage

Hardcover
Umfang: 128 Seiten
Format: 12,5 x 19 cm
Reihe: Kleine historisch-katechetische Bibliothek

ISBN 978-3-943506-29-7
ET: 07.11.2019

Zum Inhalt:
Bellarmins Kleiner Katechismus besteht zwar nur aus ein paar wenigen Seiten, jedoch geben diese in komprimiertester Form die wesentlichen katholischen Glaubensinhalte mit solch klaren Worten wieder, dass sie mit Leichtigkeit von jedem aufgenommen und dem Gedächtnis eingeprägt werden können. Unter diesem Gesichtspunkt verdient dieses Werk auch heute noch die höchsten Ehren.
50 klassische Stiche alter Meister verleihen diesem Werk darüber hinaus besonderen Glanz und unterstützen die Einprägsamkeit des Stoffes.

Zu den Abbildungen:
Die 50 Stiche sind nach Vorlagen folgender Künstler angefertigt:
Französische Schule: Schule der »Île de France« (13. Jh.), Charles Lebrun (1619–1690), Eustache Lesueur (1616–1655), Schule Mignard (17. Jh.), Carle Vanloo (1705–1765), Claudius Joseph Ciappori-Puche (1822-1887), Perrin (Moderne Lyoner Schule); Florentiner Schule: Giotto di Bondone (1266–1337), Fra Angelico (ca. 1386–1455), Lorenzo Ghiberti (ca. 1378–1455), Lorenzo di Credi (ca. 1459–1537), Marco Della Robbia (1468–1532), Michelangelo (1475–1564); Römische Schule: Raphael Sanzio (1483–1520), Domenichino (1581–1641); Venezianische Schule: Tiziano Vecellio (ca. 1477–1576); Deutsche Schule: Johann Friedrich Overbeck (1789–1869); Flämische Schule: Rogier van der Weyden (ca. 1399–1464); Spanische Schule: Jusepe de Ribera (1591–1652); Stiche von Fenstern und Statuen der Kathedralen von: Amiens, Bourges, Chartres, Mans, Notre Dame, Reims, Straßburg; u. a.

19,95 €

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Canisius, Petrus: Katechismus des heiligen Petrus Canisius in 113 Bildern.

Geordnet und mit Denksprüchen begleitet von P. Gall Morel (1803-1872)

 

Bibliografische Angaben:

4. Auflage

Hardcover

Umfang: 144 Seiten

Format: 12,5x19 cm

Reihe: Kleine historisch-katechetische Bibliothek

ISBN 978-3-943506-23-5

ET: 07.10.2019

 

Zum Inhalt:

Dieser historische Bilderkatechismus des hl. Kirchenlehrers Petrus Canisius SJ (1521−1597) ist eine kleine Perle aus dem reichen Erbe kirchlicher Glaubensvermittlung. Die vorliegende Ausgabe wurde durch den Schweizer Pater Gall Morel (1803−1872) herausgegeben und bearbeitet. Dass die Komposition aus Schrift und Bild ein vorteilhaftes Mittel zur Erläuterung der christlichen Lehre gerade bei Kindern darstellt und darüber hinaus auch dem Erwachsenen von reichem Nutzen ist, dies drückte bereits Papst Gregor der Große (um 540−604) in folgenden Worten aus: „Was die Schrift für den Leser, das ist das Bild für den, der nicht lesen kann, weil auch er daraus ersieht, was zu tun ist; im Bilde lesen auch die Ungelehrten.“ Als historisches Zeitdokument mag dieser Katechismus den heutigen religionsdidaktischen Ansprüchen nicht mehr ganz genügen, auch sind einige Punkte der Kirchendisziplin und manche Begrifflichkeiten heute nicht mehr in Gebrauch. Davon unbeschadet ist aber das Altbewährte (Mt 13, 52) ein reicher Schatz, welcher als geistliche Lektüre auch noch in unseren Tagen mit großem Nutzen zur Hand genommen werden wird. Gerade die klare, schnörkellose und knappe Sprache, gepaart mit der liebevollen klassischen Illustration, wird auch in unserer Zeit ihre Freunde finden. So mag dieser Katechismus der Nachwelt auch als ein kleiner Dank an den hl. Canisius, den „Zweiten Apostel der Deutschen“, erhalten bleiben, dessen Gedenktag die katholische Kirche am 21. Dezember feiert.

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Scheffmacher SJ, P. Johann Jakob: Kontrovers-Katechismus zur Belehrung für Katholiken und Protestanten. Vermehrt mit einem Nachtrag »Folgen und Früchte der Reformation«

Reihe: Kleine historisch-katechetische Bibliothek

 

Bibliografische Angaben:

Hardcover

Umfang: 208 Seiten

Format: 14,8 x 21 cm

ISBN 978-3-943506-24-2

ET: Oktober 2015

 

 

Zum Inhalt:

Kontroversschriften sind so alt wie die Kirche selbst und welcher berühmte Kirchenvater oder -lehrer war kein Apologet? In der Kirchengeschichte haben aufkeimende Kontroversen immer eine Vertiefung der Glaubenslehre nach sich gezogen, indem die Christen durch äußere und innere Angriffe genötigt diese durch Beweise aus der Heiligen Schrift und der Tradition zu widerlegen und entkräften suchten. Dadurch wurde das seit jeher bestehende Glaubensgut mit der Zeit immer mehr konkretisiert und weiter ausgeformt. In diesem Sinne sind auch all unsere Glaubensbekenntnisse apologetischer Natur und die heute rein negative Sicht der Apologetik bedarf durchaus der Korrektur.


Mit dem vorliegendem Kontrovers-Katechismus möchte der Verlag in der Reihe »Kleine historisch-katechetische Bibliothek« also nunmehr eine Sonderform aus der Fülle katechetischer Literatur neu herausgeben. Genau genommen handelt es sich bei dem vorliegenden Werk – der Zeit, dem Stil und der Autorenschaft nach – sogar um zwei Kontrovers-Katechismen. Der im ersten Teil abgedruckte entstammt der Feder des seinerzeit weit bekannten Jesuitenpaters Johann Jakob Scheffmacher (1668–1733). Dieser war Rektor des Jesuitenkollegiums in Straßburg und als Kanzelredner und Kontroversprediger sehr berühmt. Aus letzterer Tätigkeit erwuchs dann auch sein Kontrovers-Katechismus unter dem Namen »Licht in den Finsternissen, oder Wahrheit der katholischen Lehr’«. Dieser erfuhr bis ins 20. Jahrhundert immerhin 15 Auflagen und wird hier in einer durch einen unbekannten Priester der Diözese Straßburg überarbeiteten Fassung des ausgehenden 19. Jahrhunderts wiedergegeben. Selbiger unbekannte Straßburger Priester stellte auch den zweiten Teil dieses Katechismus als Ergänzung zusammen.


Das Entstehen des Kontrovers-Katechismus verdankt sich insbesondere den noch lange nachwirkenden Erschütterungen durch die Reformation, sein zweiter Teil jedoch auch jenen der Aufklärung und des Kulturkampfes. Schon mit Rücksicht auf seine Entstehungszeit versteht sich, dass er in erster Linie apologetische Zwecke verfolgt und sich damals als Korrektiv der zumeist sehr einseitigen und verzerrten Darstellungen der katholischen Glaubenslehre durch protestantische Theologen und andere Freigeister verstanden wissen wollte. Daher verwundert es auch nicht, dass er sich der mangelhaften historischen Kenntnisse und dem falschen Verständnis der Materie durch seine Gegner durchaus polemisch zuwendet. Hier fällt aber ins Auge, dass diese Polemik je nach Persönlichkeit des Autors einmal feinsinniger oder gröber ausfallen kann und damit von unterschiedlicher Güte ist, wofür die beiden Teile dieses Katechismus ein gutes Beispiel abgeben. Freilich können sie hierin dem Meister der Polemik, Dr. Martin Luther, nicht im Entferntesten das Wasser reichen, wofür ja dessen unzählige Schriften und Pamphlete – man denke nur an die antipapistischen oder antijudaistischen Hetzschriften – genugsam Zeugnis abgeben. Und zu Recht fühlt man sich heutzutage von Luthers Grobschlächtigkeit, Fäkal- und Gossensprache abgestoßen, doch zugegebenerweise überspannt auch der unbekannte Autor des zweiten Teiles dieses Buches zuweilen den Bogen des rein sachlich-nüchternen Argumentierens.


Jedoch sollten die Polemik und ihre Worthülsen nicht die Substanz der über Jahrhunderte geführten Kontroversen überdecken, denn gerade diese sachlich-theologischen Grundlagen besitzen durchaus auch heute noch ihren Wert. Und zwar nicht nur um rückblickend den historischen Kontext der damaligen Zeit näher zu beleuchten, sondern auch heute wäre ein Ringen um die Wahrheit durchaus wünschenswert, wo doch im zeitgenössischen ökumenischen Gespräch oft Relativismus und Indifferentismus vorherrschend geworden sind. Nicht im Ton, jedoch in der Substanz wären solche konfessionellen Auseinandersetzungen auch heute dringend notwendig.

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