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Rubrik – Auf einem Blick!


Dr. Emanuel Rádl: Der Kampf zwischen Tschechen und Deutschen.

 

Mit einem Vorwort von Shimona Löwenstein: »Deutsche und Tschechen in der 1. Tschechoslowakischen Republik im Verständnis von Emanuel Rádl«

Das Buch wurde um Emanuel Rádls Aufsatz »Zur politischen Ideologie der Sudetendeutschen« ergänzt.

Bibliografische Angaben:

Hardcover

Umfang: 336 Seiten

Format: 15,5 x 22,5 cm

ISBN 978-3-943506-45-7

ET: 03. Oktober 2017

 

Zum Inhalt:

Emanuel Rádls 1928 erstmals erschienene Schrift zum Nationalitätenkonflikt zwischen Tschechen und Deutschen in der damaligen Tschecho­slowakei entstand in einer Zeit allseits aufkeimenden Nationalismus, in der das Verhältnis von Tschechen und Deutschen von Anfeindungen und Konflikten geprägt war. Im Gegensatz dazu unternimmt Emanuel Rádl in seinem Buch neben einer Analyse des Konfliktes den Versuch, eine Philosophie des Friedens dieser beiden alten und häufig befreundeten Nachbarn zu entwerfen. Der tschechische Kulturphilosoph erweist sich darin einmal mehr als ein unbeirrbar klarer und mutiger Denker, der seiner Zeit weit voraus war. Er war sich darüber im Klaren, dass er hier nicht nur ein Problem von lokalem Charakter behandelt, sondern dass dieses Pro­blem und seine Lösung von grundsätzlicher Natur und daher auch von genereller Bedeutung sind.
Ein Plädoyer für ein einträgliches Neben- und Miteinander, das besonders in der heutigen Zeit aktueller ist denn je!

 

Die tschechische Originalausgabe erschien unter dem Titel: »Válka Čechů s Němci«

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Raimund Graf: Geschichte des Bundes der Landwirte - Politische Partei des deutschen Landvolkes in der Tschechoslowakei 1918–1938. Aufstieg und Untergang einer deutschen Bauernpartei.

 

herausgegeben von Dr. Helga Wilms-Graf

 

Bibliografische Angaben:

Hardcover

Umfang: 576 Seiten

Format: 15,5 x 22,5 cm

ISBN 978-3-943506-43-3

ET: 15. September 2017

 

Zum Inhalt:

Die Geschichte des »Bundes der Landwirte« ist mehr als die Parteigeschichte einer kleinen Landvolkpartei in der Ersten Tschechoslowakischen Republik. Ihr Generalsekretär Raimund Graf hat eindrucksvoll geschildert, wie hart die aktivistischen Verständigungspolitiker gegen Chauvinismus, Nationalismus und obstruktive Negativisten zu kämpfen hatten. Bisher nicht bekannte Fakten füllen eine Geschichtslücke in der sudetendeutschen Geschichte. Die Tragik wird deutlich, wie leichtsinnig die Heimat trotz eindringlicher Warnungen verspielt wurde. Wenn durch die Aktivisten der Weg ins Verderben auch nicht verhindert werden konnte, so ist das Bemühen europäisch denkender Demokraten und Realpolitiker beispielhaft und ein Lehrstück deutscher Geschichte.

 

Rückentext:

Raimund Graf, Generalsekretär des BdL und enger Vertrauter von Minister Dr. Franz Spina, war durch seine detaillierten Kenntnisse der Zeitgeschehnisse und seine umfangreichen Kontakte wohl wie kein anderer dazu privilegiert, die erste Monografie zur Geschichte der deutschen Landvolkpartei »Bund der Landwirte« (BdL) in der Ersten Tschechoslowakischen Republik zu verfassen.
Die nach dem Zusammenbruch der österreichischen Monarchie 1918 von den Tschechen im Alleingang als Nationalstaat konzipierte Erste Tschechoslowakische Republik versetzte die deutsche Minderheit in eine prekäre und undankbare Lage. Zwei Optionen standen ihr nun offen, entweder ihre Forderungen in der Opposition nur zu proklamieren oder sie durch aktive Mitgestaltung im Staat durchzusetzen. Dies war die Geburtsstunde des sudetendeutschen Aktivismus, der Versuch, allmählich einen gerechten Ausgleich zwischen den Interessen der Deutschen und Tschechen zu erreichen. Diese Bestrebungen führten zwischen 1926–1934 zu einer fruchtbaren Zusammenarbeit des BdL mit der tschechischen Agrarpartei sowie den tschechisch-bürgerlichen Parteien in einer nationalgemischten Regierung in Prag. Die Diktatur des 3. Reiches und des Faschismus in Österreich stärkten die Extremisten im deutschen und tschechischen Lager. Auch innerparteiliche Flügelkämpfe im BdL machten die Bemühungen der Aktivisten zunichte. Das unermüdliche Eintreten für das friedliche Zusammenleben von Deutschen und Tschechen in Böhmen bleibt als Vermächtnis bestehen. Die Realpolitiker des BdL dachten schon europäisch als ihre politischen Gegner noch im engstirnigen Nationalismus gefangen waren, der in die Katastrophe führte.
Die Geschichte des BdL ist viel mehr als bloß die Parteigeschichte einer christlich-konservativen Landvolkpartei auf demokratisch-freiheitlicher Grundlage, sie ist gleichzeitig die Geschichte eines gescheiterten multinationalen Staates und eine Mahnung, aus der Geschichte zu lernen.

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Hans Kudlich: Rückblicke und Erinnerungen des 1848er Bauernbefreiers.

 

Zum 100. Todestag des Bauernbefreiers Hans Kudlich am 10.11.2017.

 

Bibliografische Angaben:

3 Bände in einem Band

Hardcover

Umfang: 480 Seiten

Format: 15,5 x 22,5 cm

ISBN 978-3-943506-44-0

ET: 15. September 2017

 

Zum Inhalt:

Der Name des großen 1848er Freiheitskämpfers und Bauernbefreiers Hans Kudlich (1823–1917) ist heute fast gänzlich in Vergessenheit geraten. Seine 1873 erstmals erschienenen „Rückblicke und Erinnerungen“ sind eine Rechtfertigungsschrift über sein Wirken während der österreichischen Revolution von 1848 und im ersten österreichischen Reichstag in Wien. Dort war er nicht nur der Antragsteller auf Aufhebung der Untertänigkeitsverhältnisse, sondern auch die treibende Kraft, dass der Antrag am 7. September 1848 Gesetz wurde. Einen Monat später brach das Verhängnis über Wien herein. Das liberale Bürgertum wurde geschlagen und die Reaktion unter Windisch-Grätz triumphierte. Kudlich wurde als Hochverräter verfolgt und 1853 wegen des Versuches eines Umsturzes der Verfassung, Aufwiegelung der Bauern und Beteiligung an Aufständen zum Tode verurteilt, woraufhin er ins Ausland fliehen musste. Seine Befreiungstat aber, die das Landvolk von Untertanen zu vollwertigen Staatsbürgern machte, blieb bestehen.
Kudlichs „Rückblicke und Erinnerungen“ sind ein einzigartiges und fesselndes Zeitdokument eines Beteiligten an den Wiener 1848er-Revolutions-Stürmen, welche den Völkern Österreichs trotz mancher Rückschläge letztendlich die Freiheit brachten.

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Raimund Graf: Streiflichter deutscher Schicksalsjahre. Auseinandersetzungen, Rückblicke und Betrachtungen.

 

herausgegeben von Dr. Helga Wilms-Graf

 

Bibliografische Angaben:

Hardcover

Umfang: 200 Seiten

Format: 15,5 x 22,5 cm

ISBN 978-3-943506-46-4

ET: 15. September 2017

 

 

 

Zum Inhalt:

»Streiflichter deutscher Schicksalsjahre« versammelt Aufsätze Raimund Grafs aus den Nachkriegsjahren 1958–1967, welche er in der Zeitschrift „Landbote“ im Zuge seiner unermüdlichen Tätigkeit für den »Bayerischen Bauernverband« regelmäßig veröffentlichte. Diese Aufsatzsammlung macht die ganze Bandbreite seiner Geschichtskenntnisse eindrucksvoll sichtbar. So finden sich neben Arbeiten zu herausragenden Vertretern der Bauernbewegung wie Hans Kudlich und Franz Spina ebenso Darstellungen zu Bismarck, dem Ausbruch des

I. Weltkrieges, der Gewaltherrschaft Hitlers, des Minderheitenproblems in Südtirol oder dem Neubau Europas. Ein Großteil der Beiträge beinhaltet jedoch Analysen und Darstellungen des politischen wie wirtschaftlichen Zeitgeschehens der 60er und 70er Jahre. Besondere Beachtung finden dabei die Belange der Bauern und Vertriebenen. Grafs Ausführungen sind getragen von geschichtspolitischen Aufklärungsabsichten, wobei er den Blick auch immer wieder auf die Pluralität und Konflikthaftigkeit neuzeitlicher Gesellschaften lenkt.

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Wilms-Graf, Helga: Raimund Graf - Ein deutsch-böhmischer Demokrat zwischen den politischen Fronten.

 

Bibliografische Angaben:

2., durchgesehene Auflage 2017

Hardcover
Umfang: 300 Seiten
35 Abbildungen
Format: 15,5 x 22,5 cm
Preis: 24,95

ET: 24.08.2017

ISBN 978-3-943506-40-2


Zum Inhalt:
Raimund Graf, der Generalsekretär des Bundes der Landwirte, setzte seine ganze Kraft für den Aufbau der Bauernpartei in der 1918 gebildeten Tschechoslowakei ein, erlebte große Erfolge in den 20er Jahren, erbitterte Auseinandersetzungen mit der Henleinpartei in den 30er Jahren, musste 1938 ins Exil und wurde nach der Rückkehr 1945 von den tschechischen Milizen aus seiner böhmischen Heimat vertrieben. Ein hartes Schicksal für einen demokratischen Politiker, der sich sein ganzes Leben lang für Recht und Freiheit und friedliches Zusammenleben der Völker einsetzte und Undank, Verfolgung und Mühsal erntete.

Zur Autorin:
Helga Wilms-Graf, geboren in Aussig a.d. Elbe. Studium der Geschichte u. Germanistik. 1956 Promotion in Geschichte bei Prof. Schnabel an der LMU in München. Dozentin am Deutschlehrerseminar des Goethe-Instituts in München. Lebt in Tutzing am Starnberger See.

24,95 €

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Naegle, August: Der heilige Wenzel, der Landespatron Böhmens.

Mit einem Vorwort von Kardinal Dominik Duka OP, Erzbischof von Prag und Primas von Böhmen

 

Bibliografische Angaben:

Hardcover

Umfang: 160 Seiten

Format: 13,5 x 21,5 cm

ISBN 978-3-943506-22-2

ET: September 2014

 

Zum Autor:

Dr. August Naegle (* 28.07.1869; † 12.10.1932) Um die böhmische Kirchengeschichte hochverdienter katholischer Theologe und Kirchenhistoriker. Seit 1906 wirkte Professor Dr. Naegle an der Karl-Ferdinands-Universität in Prag, bekleidete das Amt des Dekans der Theologischen Fakultät und war mehrfach Rektor derselben Universität.

 

Zum Buch:

In der hier in Neuauflage vorgelegten Schrift über den hl. Wenzel entwirft Dr. Naegle ein umfassendes und quellenmäßig fundiertes Lebensbild des ersten christlichen Böhmerherzogs, welches bis heute nichts an Strahlkraft und Aktualität eingebüßt hat. Entstanden aus Naegles reicher Prager Forschungs- und Lehrtätigkeit, in welcher er der Kirchengeschichte Böhmens sein ganz besonderes Augenmerk widmete, stellt er dem Leser in seinem Spätwerk diesen großen, tugendhaften und opferbereiten Herrscher in lebendigen Worten vor. Seit Jahrhunderten wird der hl. Wenzel als Landespatron Böhmens verehrt und als solcher erfreut er sich bei Tschechen und Deutschen gleichermaßen eines hohen Ansehens, obgleich die Kenntnis über sein Leben und Wirken in weiten Kreises sehr rudimentär ist. Diesen Wissensmangel möchte der Autor mit seinen Zeilen beheben und gleichzeitig die Verehrung dieses Heiligen fördern. / „Der Herrscher des Landes Böhmen, der Schutzpatron unserer Heimat, ist ein Herrscher, der sich den Vorstellungen seiner Zeitgenossen vom Regieren völlig entzog. Nicht nur, weil er ein Heiliger war, sondern wegen seiner eigenen Auffassung vom Herrschen, in dem er vor allem einen Dienst sah. Und natürlich auch Dienst an den Ärmsten, Armseligsten und Verschmähtesten. ... Möge das Leben des Heiligen und sein Wirken auch für die kommenden Generationen Beispiel und Appell sein.“ (Kardinal Dominik Duka OP)

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