ZU DIVINITAS

 

 

Die Zeitschrift DIVINITAS, die 1957 von Prälat Prof. Dr. Antonio Piolanti gegründet wurde, war für eine geraume Zeit das offizielle Organ der Päpstlichen Römischen Akademie für Theologie, deren Leiter Prof. Piolanti war. Trotzdem gehörte die Zeitschrift dem Prälaten, der Professor für Dogmatik war und von 1956 bis 1968 auch Rektor der Päpstlichen Lateranuniversität, immer persönlich und wurde von ihm im Jahre 2001 an Prälat Prof. Dr. Brunero Gherardini übergeben. Die theologische Zeitschrift, die auch heute noch den Untertitel einer „Internationalen Zeitschrift für theologische Forschung und Kritik“ trägt, war in den Jahren vor und nach dem Konzil ein Sprachrohr der klassischen Römischen Schule, deren letzte große Vertreter, wie Piolanti und Gherardini selbst, aber auch die Kardinäle Palazzini, Ciappi, Staffa oder die Prälaten Romeo, Garofalo und andere regelmäßig in ihr veröffentlichten. So hat etwa die Zeitschrift in die Debatten um die Bibelwissenschaft, die Ökumene, den Evolutionismus, die Primatsfrage und der Ursprung der Regierungsgewalt in der Kirche lebhaft und mit auch heute noch gültigen Beiträgen eingegriffen. Dabei war es Prälat Piolanti und seinem Nachfolger immer ein Anliegen, „über die Albanerberge hinauszublicken“ und die internationale theologische Diskussion zu verfolgen und an ihr durch die Veröffentlichung von Beiträgen in mehreren Sprachen teilzunehmen. Die Ausrichtung der Zeitschrift war dabei immer thomistisch, katholisch und römisch im klassischen Sinn und alle Beiträge zeugten nicht nur von großem Fachwissen und tiefer theologischer Kenntnis, sondern auch von unbedingter Treue zum katholischen depositum fidei und seiner überlieferten Auslegung durch das kirchliche Lehramt. Dadurch war DIVINITAS über die Ewige Stadt hinaus lange Zeit ein Orientierungspunkt für theologisches Forschen, das sich diesen Maßstäben verbunden fühlte.

 

Durch sein hohes Alter gezwungen, hat der wohl letzte lebende Vertreter der klassischen Römischen Schule, Prälat. Prof. Dr. Brunero Gherardini, für eine kurze Zeit das Erscheinen der Zeitschrift einstellen müssen, ihren Rechtstitel aber an den jetzigen verantwortlichen Direktor, Msgr. Prof. DDr. Rudolf Michael Schmitz, weitergegeben, der schon viele Jahre an der Zeitschrift mitarbeitete. Der Wunsch Prof. Gherardinis, die Zeitschrift baldmöglichst wieder erscheinen zu lassen und ihre Ausrichtung beizubehalten, konnte dadurch gewährleistet werden. Gleichzeitig erklärte sich Raymond Leo Kardinal Burke bereit, den Ehrenvorsitz der Zeitschrift zu übernehmen, was als ein deutlicher Ausdruck für ihre bleibende wissenschaftliche Qualität und ihre Treue zum ganzen katholischen Glauben erscheint. Um die Lücke des Nichterscheinens zu schließen, werden zur Zeit Jahresbände zu bestimmten aktuellen Themen herausgegeben, beginnend mit einem Sonderband in memoriam D.D. Brunero Gherardini. Nun ist ein Band zum Wahrheitsbegriff erschienen, weiterhin sollen die Themen des Priestertums und des Thomismus heute behandelt werden. Vom Jahrgang 2021 an soll dann die Zeitschrift wie vorher wieder trimestral erscheinen. Wie in den vergangenen Jahren bleibt DIVINITAS mehrsprachig und sowohl das Redaktionskomitee wie auch die Autoren zeugen weiterhin von der Internationalität, Aktualität und Glaubenstreue der bekannten theologischen Zeitschrift.

  


 

 Divinitas

 

Rivista internazionale

 di ricerca e di critica teologica

 

 

Bibliographic information:
Place of publication: Città del Vaticano
Type of resource: Periodical
Frequency: Three times a year (2015–2021 Once a year)
Language: Multilingual (Italian, French, English, German etc.)
Published volumes: N.1. 1957 –
Size: 17 x 24 cm
ISSN: 0012-4222

 

 

Fondatore

Mons. Prof. Antonio Piolanti

 

Direttore onorario

S.E.R. Raymond Leo Cardinale Burke

 

Direttore responsabile

Mons. Prof. Rudolf Michael Schmitz

 

Comitato di Redazione

Rev.mo Prof. P. Tarcisio Stramare OSI

Rev.mo Prof. Renzo Lavatori

Rev.mo Prof. Thomas Marschler

Rev.do Canonico Laurent Jestin

Ill.mo Prof. Philippe Pichot-Bravard

 

Amministrazione

Don Georg Emmel

  


 

Anno LIX – «Nova Series» – Numero unico 2016

 

 

 

Indice

 

 

Editoriale

 

Verità e philosophia perennis

  • Umberto Galeazzi, Il realismo di s. Tommaso d’Aquino su conoscenza e verità nell’interpretazione di Cornelio Fabro
  • Bruno Couillaud, L’analogie de la vérité chez Saint Thomas d’Aquin
  • Michel Siggen, Unicité et pluriformité de la verité

 

Verità e Rivelazione

  • Joseph Schumacher, Die Wahrheit des Glaubens
  • Paul-Antoine Lefèvre, Verité et Révélation

 

Verità e discussione moderna

  • Marco di Matteo, L’eclissi della verità nel pensiero cattolico del Novecento nell’analisi di Dietrich von Hildebrand
  • Rafael Hüntelmann, Die Wahrheit des Szientismus
  • Martial Pinoteau, La Verité et le Structuralisme
  • Thibaud Collin, Vérité, sexualité et subjectivation: la source nihiliste
  • Pierre Magnard, Qu’est-ce que la verité?
  • Roberto de Mattei, Augusto del Noce et il “suicidio della Rivelazione”
  • Giovanni Turco, Verità e socialità della legge nel pensiero di Marcel De Corte

 

Verità e vita

  • Raymond L. Card. Burke, The Truth, Filial Piety and Patriotism
  • Mons. Gilles Wach, Le beau, l’éclat du vrai
  • Mons. Rudolf Michael Schmitz, Elements of a Catholic Reform Based on Truth

 


DIVINITAS - Revista internazionale di ricerca e di critica teologica

 

Anno LIX – «Nova Series» – Numero unico 2016

 

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