Jagd- und Forstgeschichte

Dr. Andreas Gautschi



Rubrik – Auf einen Blick!


Kurzvita

 

Der Schweizer Forstwissenschaftler

Dr. Andreas Gautschi (* 1956) ist mit umfangreichen Studien zur preußisch-deutschen Jagd- und Forstgeschichte bekannt geworden und gilt als Spezialist für das Jagdgebiet der Rominter Heide.

 

Nach seinem Studium der Forstwirtschaft war er als Waldarbeiter, Projektverfasser und Forstbeamter tätig, bevor er 1991 in die Rominter Heide ging, um die Jagdgeschichte zu erforschen.

 

Die Frucht seiner jahrelangen, aufwendigen Recherchen bilden zahlreiche biografische Werke zu bedeutenden Jägern und Malern des 19. und 20. Jahrhunderts sowie einige belletristische und lyrische Veröffentlichungen.


Andreas Gautschi

»Im Auftrag des Reichsmarschalls«

 

Als Offizier im Spannungsfeld zwischen Ideologie, Gehorsam, Gefahr, Gewissen und Rechtfertigung

Bialowies 1942–1943

 

 

Bibliografische Angaben:

Hardcover

Umfang: 392 Seiten

Format: 17 x 24 cm

ISBN 978-3-943506-91-4

ET: Januar 2021

 

Zum Inhalt:

In diesem Buch geht es um die Handlungsweise des Kommandeurs eines Sicherungsbataillons im polnisch-weißrussischen Waldgebiet Bialowieser Heide in den Jahren 1942–1943, des Majors Emil Herbst, eines Reserveoffiziers der Luftwaffe, im Spannungsfeld zwischen Ideologie, Gehorsam, Gefahr, Gewissen und Rechtfertigung.
Das Problem, wie sich »gute« Menschen in einem »bösen« Umfeld verhalten, in das sie durch Befehl hineingestellt sind und dem sie kaum entrinnen können, ist die Grundfrage dieses Buches. Wie Major Herbst umfangreiche Umsiedlungen aus dem Waldgebiet vornehmen musste, wie er die Partisanen bekämpfte und die von diesen und kriminellen Banden gegen die Zivilbevölkerung verübten Raubzüge und Brandschatzungen ahndete, findet ebenso Erörterung in diesem Buch wie das Verhalten seines Bataillons gegenüber im Wald sich versteckenden Juden, die Ausübung der Gerichtsbarkeit und die Handhabung von Vergeltungs- und Abschreckungsmaßnahmen.
Zeitgenössische fotografische Aufnahmen aus erster Hand ergänzen die historische Aussagekraft der Arbeit, die in der Überlappungszone zwischen Forst-, Jagd- und Kriegsgeschichte anzusiedeln ist.

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Weitere lieferbare Titel des Autors


Andreas Gautschi, Franz-Josef Kaup, Wilhelm Puchmüller & Wolfgang Rothe (Hg.)

Ferdinand Wallmann

 

Ein Forstverwaltungsbeamter und Schweißhundführer der alten Zeit, dargestellt anhand seines Nachlasses

 

 

Bibliografische Angaben:

Hardcover, 175 sw. Abb.

Umfang: 448 Seiten

Format: 16,8 x 23,5 cm

ISBN 978-3-7888-1976-7

Edition Nimrod 2019

 

Zum Inhalt:

Ferdinand Wallmann (1874–1953) war ein ausgeprägter Vertreter jener früheren Forstleute, deren wesentlicher Lebensinhalt neben der Waldwirtschaft gleichzeitig die Jagd war. Letztere war ihnen wohl noch weit mehr inneres Bedürfnis. Man kann sich wohl keinen Forstmann mit mehr jagdlichem Eifer vorstellen als „Nand“ Wallmann. Seine nie erlahmende Passion beschränkte sich keineswegs auf das Rotwild und dessen Bewirtschaftung, die ihm während seiner fast dreißigjährigen Dienstzeit im preußischen Osten übertragen war und in deren Handhabung er große Meisterschaft an den Tag legte, sondern zeigt sich erst recht in seinem jagdlichen Tagebuch, in dem jede Krähe, jede Katze, jedes Rebhuhn und all das andere zahlreiche Getier verzeichnet ist, das er im Verlaufe eines nahezu sieben Jahrzehnte umfassenden Jägerlebens erjagte. Ein nie erlahmender Praktiker und Nimrod von Profession, obwohl er vom Äußeren her eher an einen Geheimrat erinnerte.
Zur damaligen Zeit waren die landwirtschaftlich genutzten Flächen noch in reichem Maß von Hasen und Rebhühnern und oft gegendweise von Fasanen und Karnickeln belebt. Der Jäger war es gewöhnt, zu schießen und zu ernten, und er wollte auch viel erlegen und einen hohen Nutzen davon haben – es war ja noch genug da und es schien dies auf ewig so zu bleiben. Die Treibjagden auf Niederwild verhießen ihm gemütvolles und lustiges Beisammensein. Sie waren Institution und Tradition zugleich im sonst der Abwechslung oft entbehrenden Dasein der Gutsbesitzer und Forstleute namentlich des Ostens.
Hasen und Hühner verschwanden erst mit dem Einzug moderner landwirtschaftlicher Gewalttechnik. Ferdinand Wallmann hat sich zweifellos noch weitgehend an den alten, paradiesischen Zuständen erlaben können und an ihnen seinen Nutzen gehabt. Nachdem so unfassbar vieles an ursprünglicher Schönheit und Leben in unseren Fluren verschwunden ist,
mag es lehrreich sein, anhand dieses Buches den Blick nochmals auf die Zeiten des sogenannten „unbeschwerten Jagens“ zu wenden. Jedoch nicht diesem – dem Jagen – trauern wir nach, denn es hatte seine Schattenseiten und war leider oft mehr ein Schießen als ein Jagen, als den verschwundenen Geschöpfen, denen die Lebensstätten geraubt wurden!

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Andreas Gautschi

Das Schussbuch des Heiligen Pauls

 

Aus dem Nachlass des Forstmeisters Friedrich v. Saint Paul in Nassawen/ Rominter Heide 1858-1907

 

 

Bibliografische Angaben:

Hardcover, 51 sw. Abb.

Umfang: 192 Seiten

Format: 16,8 x 23,5 cm

ISBN 978-3-7888-1956-9

Edition Nimrod 2019

 

Zum Inhalt:

Nahezu fünfzig Jahre umfasst das Schussbuch Friedrich v. Saint Pauls, nämlich die Jahre von 1858 bis 1907. Der Heilige Paul, wie er allgemein genannt wurde, wirkte als Forstmeister in der Rominter Heide im hintersten Zipfel Ostpreußens, einer jener früheren Provinzen, die nach dem Zweiten Weltkrieg verloren gingen. Dem jagdgeschichtlich interessierten Leser bieten die Aufzeichnungen ein eindrückliches Bild vom Jagdeifer eines damaligen höheren Forstbeamten, vor allem aber vom Wildreichtum der Felder und Fluren zur damaligen Zeit. Der Heilige Paul war Praktiker durch und durch, den Verwaltungsbetrieb führte er nur so nebenbei, wobei er es aber verstand, ihn in Ordnung zu halten. Als einer der ganz wenigen Revierverwalter besaß er ein ausgeprägtes Interesse am Fuchs und am Marder und besondere Fähigkeiten zu deren Bejagung. Der Anlass zur Herausgabe dieser Schrift bildete das überraschende Auftauchen einiger fotografischer Aufnahmen, die den alten verehrungswürdigen Heiligen Paul und sein damaliges Umfeld zeigen. Sie sind dieser kleinen Schrift beigegeben, um das Gedenken an diese besondere Weidmannsgestalt wach zu halten.

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Andreas Gautschi

An der Wende der Zeit

 

Wie der Forstmeister v. Sternburg in Rominten
um sein Amt kam

 

 

Bibliografische Angaben:

Hardcover, 38 sw. Abb.

Umfang: 128 Seiten

Format: 16,8 x 23,5 cm

ISBN 978-3-7888-1949-1

Edition Nimrod 2018

 

Zum Inhalt:

Der Aktenfund, der zu diesem kleinen Komplementärband in Anlehnung an das 2014 ebenfalls in Melsungen erschienene Buch über den bekannten seinerzeitigen Forstmeister in Rominten, Joseph Freiherr Speck v. Sternburg, führte, ist Museumsleiter Helmut Suter in Groß Schönebeck, Schorfheide, zu verdanken. Wieder einmal führte ihn sein Weg in die geheimnisumwitterten Gewölbe des Brandenburgischen Landeshauptarchivs nach Potsdam, wo er zufällig die Personalakte Sternburgs entdeckte. Aus ihr gehen die Umstände, die 1922 bis 1926 zu Sternburgs Ausscheiden aus seinem Amt geführt hatten, hervor. Es schien zum Zweck der Abrundung des Lebensbildes dieses Forstmanns sinnvoll, die aufschlussreichen Vorgänge dem Kreis jener zugänglich zu machen, die sich für die Geschichte der Rominter Heide im früheren Ostpreußen und der damaligen „Grünen Farbe“, die dort ihre Lebensaufgabe fand, interessieren.
Sternburg war einst bestimmt der vielseitigste, umtriebigste und maßgeblichste Forstmann der Rominter Heide, hatte aber durch den Umstand, dass er politisch ausgeprägt konservativ war und ein treues persönliches Verhältnis zum Kaiser und vielen hohen Repräsentanten des alten Deutschland pflegte, große Mühe, sich in die staatliche Neuausrichtung nach 1918 zu schicken. Nach hundert Jahren ist hier nun zu lesen, wie es ihm schließlich erging, wie trübe und ruhmlos seine erfolgreiche Laufbahn und sein so engagiertes, ruheloses Wirken in der Republik endeten.

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F. von Fuchsenfels

Jagd- und Wandergedichte aus der Rominter Heide

 

 

Bibliografische Angaben:

Hardcover, 132 sw. Abb.

Umfang: 240 Seiten

Format: 12,5 x 19 cm

ISBN 978-3-7888-1931-6

Edition Nimrod 2018

 

Zum Inhalt:

Unergründliche Schicksalsfäden verführten mich dazu, mich in „älteren Tagen“ ein weiteres Mal auf den Pegasos zu schwingen und diesem kräftig die Sporen in Richtung des Waldes und großer, schöner Jagdgründe zu geben. Das Ergebnis dieser Versuche in der Dichtkunst lege ich hier als Folgeband zu „Wald- und Jagdgedichte aus der Rominter Heide“ vor und hoffe auf eine verständnisvolle Aufnahme innerhalb der sich ständig lichtenden Reihen der deutschsprachigen Freunde dieses Waldes im vormaligen Ostpreußen. Es geschieht dies im Bewusstsein, dass in Anlehnung an den Stil des 19. Jahrhunderts niedergeschriebene Lyrik von der offiziellen Kunstwelt unserer Tage naturgemäß nicht mehr ernst genommen wird. Wenn ich den Versuch trotzdem gewagt habe, so deshalb, weil ich „nicht anders kann“ und es sich hier um Waldangelegenheiten handelt, die auf wahren Umständen und Begebenheiten beruhen und daher ohnehin ein separates Dasein vom offiziellen Literaturbetrieb fristen. Es bereitete naturgemäß erhebliche Mühe, gewisse Inhalte, die sich oftmals dazu wenig eigneten, in poetische Formen zu gießen. Wiederum war mir Wilhelm Müller (1794–1827) in seinem dichterischen Duktus ein orientierender „Weiser“.

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F. von Fuchsenfels

Wald- und Jagdgedichte aus der Rominter Heide

 

 

Bibliografische Angaben:

Hardcover, 75 sw. Abb.

Umfang: 192 Seiten

Format: 12,5 x 19 cm

ISBN 978-3-7888-1911-8

Edition Nimrod 2017

 

Zum Inhalt:

F. v. Fuchsenfels trägt hier in Gedichtform Betrachtungen, Erlebnisse und Bilder vor, die er in den Jahren 1981 bis 2017 in der Rominter Heide in der früheren preußischen Provinz Ostpreußen – heute zu Russland und Polen gehörend – gewann. Im Vordergrund stehen dabei die Stätten einstigen jagdlichen Lebens, das größere und kleinere Raubwild und die Schönheiten der Landschaft und des Waldes. Bezüglich der Darstellung in Versform wurde der Verfasser von älteren Gedichten des 19. Jahrhunderts inspiriert, namentlich durch diejenigen von Wilhelm Müller (1794–1827), des Verfassers der „Winterreise“, die von Franz Schubert als Liederzyklus vertont wurden.

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Andreas Gautschi & Helmut Suter

Carl Reiff

 

Zum Gedenken an den 150. Todestag des Königlichen Oberförsters zu Nassawen (Rominter Heide)

 

 

Bibliografische Angaben:

Hardcover, 37 sw. Abb.

Umfang: 224 Seiten

Format: 12,5 x 19 cm

ISBN 978-3-7888-1890-6

Edition Nimrod 2017

 

Zum Inhalt:

Carl Friedrich Reiff (1814–1867) war der bedeutendste Forstmann und Jäger der Rominter Heide im früheren Ostpreußen. Auf ihn ist die Erhaltung des Rotwildbestandes der Heide wie im ganzen damaligen Regierungsbezirk zurückzuführen. Im Zusammenhang mit der Bewältigung von Insektenkalamitäten gigantischen Ausmaßes und der Begründung einer neuen Waldgeneration leistete er nahezu Übermenschliches. Anderthalb Jahrhunderte sind vergangen, seit er in Nassawen/Rominter Heide bei der Bestätigung eines Feisthirsches an der Grenze seines Reviers zur Warner Forst durch Wildererhand ums Leben kam. Aus Anlass seines 150. Todestages erschien vorliegende kleine Schrift, die alles Bekannte aus seinem Leben zusammenfasst.

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Andreas Gautschi

Joseph Freiherr Speck von Sternburg – ein Treuer Diener Kaiser Wilhelms II

 

Aus den Tagebüchern der Baronin Sternburg, Oberförsterei Rominten

 

 

Bibliografische Angaben:

Hardcover, 336 überw. farb. Abb.

Umfang: 688 Seiten

Format: 16,8 x 23,5 cm

ISBN 978-3-7888-1650-6

Edition Nimrod 2014

 

Zum Inhalt:

Forstmeister Joseph Freiherr Speck v. Sternburg war von 1893 bis 1924 Revierverwalter der Oberförsterei Rominten im früheren Ostpreußen. Seine Lebensgeschichte berichtet vom Alltag im ehemals östlichsten deutschen Forstrevier, von Fahrten und Jagden, Förstern und Oberforstmeistern, Exzellenzen und Majestäten. Die Schauplätze der Monarchie sind ebenso Teil der Aufzeichnungen wie das ideale Jägerdasein um das Forsthaus Rominten und die Förstereien und Jagdhütten der Heide. Durch eine tagebuchartige Dokumentation der Ereignisse soll das Werk des Verfassers über die Rominter Heide seine Abrundung finden.

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Andreas Gautschi, Werner Siemers & Hans Günter Vollmer-Verheyen (Hg.)

Richard Friese – sein Leben, seine Kunst

 

 

Bibliografische Angaben:

Hardcover, 788 überw. farb. Abb.

Umfang: 584 Seiten

Format: 22,6 x 31 cm

ISBN 978-3-7888-1601-8

Edition Nimrod 2013

 

Zum Inhalt:

Diese beachtenswerte Künstlerbiographie berichtet detailliert aus dem Leben Richard Frieses. Zahllose Abbildungen wurden von den Herausgebern zusammengetragen, die das Buch bereichern und umfangreich erweitern.

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Andreas Gautschi & Wolfgang Rothe

Wald-, Jagd- und Kriegserinnerungen ostpreußischer Forstleute 1925–1945

 

 

Bibliografische Angaben:

2. Auflage

Hardcover, 17 sw. Abb.

Umfang: 432 Seiten

Format: 16,8 x 23,5 cm

ISBN 978-3-7888-1479-3

Edition Nimrod 2019

 

Zum Inhalt:

Es sind schon viele Erinnerungen von Schriftstellern, adeligen Grundbesitzern und Offizieren, von Künstlern und Jägern aus den ehemaligen preußischen Ostprovinzen erschienen, auch deshalb, weil die deutsche Geschichte in diesem Teil Mitteleuropas durch das Ergebnis des Zweiten Weltkrieges ein Ende festzuhalten.
Doch wenig hat man gelesen aus der übergreifenden Sicht der Forstleute, die damals nicht nur Hüter des Waldes und forstliche Betriebswirte, sondern auch Berufsjäger und Landwirte sowie oft auch Reserveoffiziere waren. So füllt der vorliegende Band diese Lücke und gibt Aufschluss über Sein und Schicksal einer vergangenen Elite, einer gebildeten und zugleich praktisch im Wald tätigen, naturverbundenen Berufsklasse, deren Nimbus noch heute nachhallt.

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Andreas Gautschi

Der Heilige Paul

 

Aus dem Weidmannsleben des Forstmeisters Fritz von Saint Paul in der Rominter Heide

 

 

Bibliografische Angaben:

Hardcover, 133 überw. farb. Abb.

Umfang: 384 Seiten

Format: 16,8 x 23,5 cm

ISBN 978-3-7888-1447-2

Edition Nimrod 2012

 

Zum Inhalt:

Dieses Buch beschreibt in der Form eines historischen Romans und unter Heranziehung aller einschlägigen Quellen das Leben des Forstmeisters Fritz von SaintPaul (1843–1907) in der Rominter Heide im ehemaligen Ostpreußen. Schon zu Lebzeiten genoss diese knorrige Weidmannsgestalt einen legendären Ruf. Zahlreiche
Geschichten umrankten seine originelle, kreuzbrave Natur. Er liebte den Wald über alles und kämpfte mit Todesverachtung gegen die forstliche Planung, welche ihn um seine Althölzer bringen wollte, die ihm ans Herz gewachsen waren. Sein Einsatz im forstlichen Dienstbetrieb habe oftmals zu wünschen übrig gelassen, aber als Weidmann wurde seine Tüchtigkeit überall anerkannt. Später allerdings gab ihm die Entwicklung so mancher Dinge, die er ablehnte, doch noch recht, und so passt er schlussendlich doch nicht ganz zu jenen
damaligen Revierverwaltern, die nur „zum Zweck der Jagdausübung von Bäumen umgebene Reserveoffiziere“ gewesen seien.

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Andreas Gautschi

Walter Frevert

 

Eines Weidmanns Wechsel und Wege

 

 

Bibliografische Angaben:

3., überarbeitete und erweiterte Auflage

inkl. CD mit Originaltonaufnahmen

Hardcover, 298 sw. Abb.

Umfang: 384 Seiten

Format: 17 x 24 cm

ISBN 978-3-7888-1466-3

Edition Nimrod 2012

 

Zum Inhalt:

Gehören Biografien von Forstleuten schon eher zu den Seltenheiten, so sind es Lebensbilder von jagdlich bedeutenden Persönlichkeiten noch mehr. Sie leben größtenteils nur in ihren eigenen Werken fort. In der letzten Zeit sind jedoch über Carl Emil Diezel, Ferdinand von Raesfeld, Gustav Freiherr von Nordenflycht und Walter Frevert derartige Beiträge entstanden.
Seit dem Erscheinen der ersten beiden Auflagen des „Frevert” in den Jahren 2004 und 2005 wurden weitere Quellen und Fotobestände erschlossen, so dass nunmehr die 3. Auflage in derzeit höchstmöglicher Vollständigkeit vorliegt.
Walter Frevert wurde am 13. Oktober 1897 in Hamm geboren. Nach der freiwilligen Teilnahme am Ersten Weltkrieg studierte er Forstwissenschaften. 1924 findet man ihn als Assessor im Forstamt Hanau und von 1928 an als Revierverwalter des Forstamts Battenberg an der Eder. Sein starkes Interesse am Rotwild und am jagdlichen Brauchtum sowie seine Erfolge mit dem Hannoverschen Schweißhund machten ihn früh in der Jägerschaft bekannt. So wurde er im Herbst 1936 nach Ostpreußen in die Rominter Heide berufen, die er bald als Leiter bis zum Ende des Krieges verwaltete.
Diese Zeit bildete den Höhepunkt seines praktischen Wirkens.
Nach dem Krieg war Frevert Dienstvorstand von Forstämtern im nördlichen Schwarzwald, zuletzt des alten badischen Hofjagdreviers Kaltenbronn – ein Lebensabschnitt, der zum Zenit in Freverts jagdschriftstellerischem und publizistischem Schaffen wurde. Kurz vor seiner Pensionierung fand er am 30. Juli 1962 bei einer Nachsuche den Tod.
Frevert – im Verfolgen seiner Ziele unbeirrt und energiegeladen – war Idealist und verstand es meisterhaft, diese zeitlosen Ideale, die Begeisterung für das Wild und weidgerechtes Jagen, einem breiten jagdlichen Publikum in Wort und Schrift zu vermitteln. Aber dieses Buch will nicht nur den Meister rühmen. So wird auch Freverts Rolle im Zweiten Weltkrieg beleuchtet, als er auf Befehl Hermann Görings ein großes, möglichst menschenleeres Jagdgebiet im Osten Polens schaffen sollte.
Der Autor Dr. Andreas Gautschi beschreibt präzise und objektiv die bewegte Lebensgeschichte Walter Freverts. Ein erheblich erweiterter Bildanhang rundet das Porträt ab. Wer die geistigen Wurzeln der deutschen Jagd verstehen will, sollte dieses Buch gelesen haben.

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Andreas Gautschi & Anne Lüft

Gustav Freiherr v. Nordenflycht

 

Jagdliche und andere Streiflichter aus der Zeit eines Königlich Preußischen Forstmeisters

 

 

Bibliografische Angaben:

Hardcover, 144 überw. farb. Abb.

Umfang: 544 Seiten

Format: 16,8 x 23,5 cm

ISBN 978-3-7888-1396-3

Edition Nimrod 2011

 

Zum Inhalt:

Den Lesern jagdlicher Literatur war vor einhundert Jahren der Name Gustav Freiherr von Nordenflycht ein Begriff, gehörte er doch zu jenen jagdlichen Autoritäten, denen auf allen Gebieten des Weidwerks, handle es sich um Fragen der Niederjagd oder des Hochwildes, die anerkannte Meinungsführerschaft zukam. Aus reichen Erfahrungen schöpfend, war Nordenflycht wie sein berühmter Bruder in Huberto, Ferdinand von Raesfeld, befähigt, logische Schlüsse zu ziehen und seine Vorstellungen mit schlagfertiger Feder zur Kenntnis zu geben. Der von Raesfeld und Nordenflycht definierte Stand der Jagdkunde diente dem späteren Verlauf der Entwicklung als Grundlage. Ausgehend von der aufschlussreichen Familiengeschichte und der Tätigkeit seiner Vorfahren im alten Preußen behandelt dieses Buch die Lebensgeschichte dieses hageren, lebhaften Forstbeamten alter Prägung nach den Originalquellen.

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Andreas Gautschi

Rominten 1500 bis 1945

 

Ein alphabetisches Merkbuch

 

 

Bibliografische Angaben:

Hardcover, 290 sw. Abb.

Umfang: 512 Seiten

Format: 16,8 x 23,5 cm

ISBN 978-3-7888-1294-2

Edition Nimrod 2010

 

Zum Inhalt:

Der Name „Rominten“ jenes riesige Waldgebiet im Nordosten Preußens erweckt bei vielen Jägern noch heute reges Interesse. In diesem fernen jagdlichen Paradies, das stets bedeutende Forstleute und Jäger hervorbrachte und die großen des Deutschen Reiches und der europäischen Politik empfing, hatte Jagd immer einen bedeutenden Stellenwert. In diesem Merkbuch fasst der Historiker Dr. Andreas Gautschi alle wichtigen Namen und Ereignisse in alphabetischer Reihenfolge zusammen. Eine Fundgrube für jeden Geschichtsinteressierten, insbesondere für alle, die im nördlichen Ostpreußen auf Entdeckungsreise gehen wollen.

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Andreas Gautschi, Horst Kramer & Jürgen Leiste

Elchjägermeister Hans Kramer

 

Bilder eines Jägerlebens

 

 

Bibliografische Angaben:

Hardcover, 528 sw. Abb.

Umfang: 544 Seiten

Format: 16,8 x 23,5 cm

ISBN 978-3-7888-1283-6

Edition Nimrod 2009

 

Zum Inhalt:

Hans Kramer - der Elchjägermeister - betreute das größte deutsche Elchgebiet: Den Elchwald. Dieses urtümliche Gebiet im nördlichen Ostpreußen beheimatete eine gute Elchpopulation, die Kramer zur Blüte führte. Dabei konnte er auch stets auf die Unterstützung des Reichsjägermeisters Göring zählen. Dieses Buch ist eine umfassende Biographie eines beeindruckenden Forstmannes und eines Revieres, welches in seiner Einzigartigkeit für immer verloren gegangen ist. Dr. Andreas Gautschi, dessen umfassende, akribisch ausgearbeitete Biografien (Wilhelm II./Hermann Göring/Ferdinand von Raesfeld/ Walter Frevert) bereits einen hervorragenden Ruf haben, hat mit diesem Werk über Hans Kramer wieder einen neuen Standard gesetzt.

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Andreas Gautschi

Die Hirsche der Rominter Heide im damaligen Ostpreußen

 

 

 

Bibliografische Angaben:

Hardcover, 452 überw. farb. Abb.

Umfang: 448 Seiten

Format: 19,7 x 26,5 cm

ISBN 978-3-7888-1177-8

Edition Nimrod 2008

 

Zum Inhalt:

Dieser Prachtband ist etwas für jeden Ostpreußenfreund und Hirschjäger. Die naturgetreu wiedergegebenen Kapitalgeweihe stammen mit wenigen Ausnahmen aus dem Revier Rominter Heide im vormaligen Ostpreußen. Es handelt sich um eine Auslese der kapitalsten und edelsten Geweihe, die heute zum größten Teil vernichtet oder verschollen sind. Das Werk hält in der dem Autor eigenen dokumentarisch-akribischen Art dieses ostpreußische Erbe für die Nachwelt fest. Der Autor verbindet die Geschichte des sagenhaften Rominter Hirsches mit der Dokumentation bis heute einzigartiger Hegeerfolge sowie deren Irrwege.

128,00 €

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Andreas Gautschi & Helmut Suter

Ferdinand von Raesfeld

 

Leben, Wirken und Werk eines Altmeisters des Deutschen Weidwerks

 

 

Bibliografische Angaben:

Hardcover, 176 sw. Abb.

Umfang: 512 Seiten

Format: 16,8 x 23,5 cm

ISBN 978-3-7888-1096-2

Edition Nimrod 2006

 

Zum Inhalt:

Der legendäre Forstmann, Jäger und Autor Raesfeld (1855-1929) gilt als Altmeister des Deutschen Weidwerks. Heute würde man ihn sicherlich mit dem Begriff "Macher" umschreiben. Denn wer schafft es schon neben einer zeitaufwendigen, leitenden Position als Revierverwalter der Oberförsterei Darß umfangreiche Fachbücher und Romane zu schreiben? Erstmals werden mit dieser umfassenden Biographie alle Aspekte des Lebens, Wirkens und des werks von Raesfeld detailliert beleuchtet.

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Andreas Gautschi

Das ungeschriebene Gesetz

 

Eine Erinnerung an den grünen Mahner Eugen Wyler

 

 

Bibliografische Angaben:

Hardcover, 46 farb. Abb.

Umfang: 240 Seiten

Format: 14,8 x 21 cm

ISBN 978-3-7888-1044-3

Neumann-Neudamm 2005

 

Zum Inhalt:

Ein gebräunter Weidmann des Gebirges, ein kantiger Graukopf, ein unbequemer Mahner und ein unbeugsamer Sänger der Freiheit und Menschenwürde wendet sich in einfachen, wahren Worten an uns Jäger. Was er zu sagen hat, geht alle an, von den Schroffen des Hochgebirges bis an die Gestade der See. Es sind die ewig gültigen Worte guten Benehmens gegenüber Mensch und Tier, der Kameradschaft, der Liebe zur Freiheit und Ehrfurcht vor der Schöpfung. Es sind die einfachen, aber unvergänglichen Erkenntnisse eines Schers und Denkers, gereift in langen Jahren grüner Praxis, umweht vom frischen Hauch des Bergwindes, gewärmt von heißer Glut in rauchdunkler Jägerklause, ersonnen und erfahren im Kreis gleichgesinnter Grünröcke.
Eugen Wyler, Mitbegründer des „Silbernen Bruchs“ vor einem halben Jahrhundert, erhebt in diesem Buch den warnenden Finger vor der Diktatur einer überbordenden Bürokratie, die den Freiheitswillen des Bürgers in Fesseln legt, die den Jäger zum willenlosen Erfüllungsgehilfen degradiert, er erhebt den Finger vor der Macht des Eigennutzes und der alles unter ihren Bann zwingenden Technik, vor der verkommenen Flachheit einer seelenlosen vergnügungssüchtigen Massengesellschaft. Gegliedert in einfache Sätze und Sinnsprüche und bereichert durch die Meisterbilder des Fotografen Josef Griffel ist dies nicht nur ein Buch, welches auch den müdesten Heimkehrer erfreut, sondern es ist als charakterliche Richtschnur für das Verhalten auf der Jagd überhaupt von unentbehrlicher klassischer Bedeutung.

19,95 €

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Andreas Gautschi

Der Reichsjägermeister

 

Fakten und Legenden um Hermann Göring

 

 

Bibliografische Angaben:

5. Auflage

Hardcover, 161 sw. Abb.

Umfang: 352 Seiten

Format: 17 x 24 cm

ISBN 978-3-7888-1038-2

Edition Nimrod 2010

 

Zum Inhalt:

Viele Elemente, die Göring auf diktatorischem Weg in das Jagdwesen einführte, überlebten in ihrer Substanz das Kriegsende und bewiesen ihre praktische Bedeutung bis in die Gegenwart. Der Autor versteht es, die vielen Facetten des Wirkens von Hermann Göring auf jagdlichem Gebiet aufzuzeigen. Dies gibt dem Leser die Möglichkeit, sich eine eigene Meinung über den "Reichsjägermeister" zu bilden. Detailliert und exakt zeichnet Andreas Gautschi das Leben Görings nach. Es kommen zahlreiche zeitgenössische Quellen zu Wort und die Mythen um den "Reichsjägermeister" werden mit vielen Hintergrundinformationen beleuchtet. Die Entsetzlichkeit des NS-Staates steht außer Frage. Das Jagdwesen muss aber nicht von vornherein in diese Verurteilung mit einbezogen werden. Ein hochinteressantes Buch für jeden, der sich für deutsche und preußisch-deutsche Jagdgeschichte interessiert. Historische Bilddokumente wie z.B. aus Bialowies, Rominten, Elchwald, Carinhall, Schorfheide etc. runden das Buch ab.

39,90 €

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Vergriffene Titel – Antiquariat:


 

 

 

 

Gautschi, A. und Burkhard Winsmann-Steins:
Rominten – gestern und heute.

 

3. Auflage
Nimrod Verlag 1999, ISBN 978-3-927848-06-1, 
Hardcover, 252 Seiten, Format 20,5 x 27,5 cm


 

 

 

Gautschi, A.: Wilhelm II. und das Waidwerk.
Jagen und Jagden des letzten Deutschen Kaisers.

 

1. Auflage, Nimrod-Verlag

2. Auflage, Edition Nimrod 2010,

ISBN 978-3-7888-0979-9, 
Hardcover, 189 farb. Abb., 352 Seiten,

Format 20,5 x 27,5 cm


 

 

 

 

Gautschi, A.: Durch Wälder und Zeiten.  
Überlieferungen, Charaktere, Beobachtungen.


Nimrod Verlag 2001, ISBN 978-3-927848-34-4, 
Hardcover, 288 Seiten, Format 20,5 x 27,5 cm


 

 

 

 

Gautschi, A.: Der Schaufelhirsch von Rominten.  
Eine Geschichte aus dem Walde.

 

Verlag J. Neumann-Neudamm 2005,

ISBN 978-3-7888-1040-5, 
Hardcover, 160 Seiten, Format 14,8 x 21 cm


 

 

 

Gautschi, A. und Helmut Suter:

Vom Jagen, Trinken und Regieren.

Reminiszenzen aus dem Leben des Kurfürsten Johann Sigismund von Brandenburg, nach alten Briefen zitiert.


C. A. Starke Verlag 2005, ISBN 978-3-7980-0609-6, 
Hardcover, 750 Seiten


 

 

 

 

Gautschi, A. (Hg.): Kaiserliche Hirschjagd in Rominten. Nach den Berichten des Büchsenspanners Josef Rollfing.

 

Paul Parey Zeitschriftenverlag 2006,

ISBN 978-3-89715-552-7, Hardcover,

320 Seiten, Format 21 x 28 cm


 

 

 

 

Gautschi, A.: Walter von Keudell. Das bewegte Leben  
des Reichsinnenministers und Generalforstmeisters.

 

C. A. Starke Verlag 2017, ISBN 978-3-7980-0587-7,
Hardcover, 1095 Seiten, Format 17,5 x 24,5 cm