Islam


Rubrik – Auf einem Blick!


Nagel, Tilman: Angst vor Allah? Auseinandersetzungen mit dem Islam.

 

Bibliografische Angaben:
Softcover
Umfang: 422 Seiten
Format: 15,7 x 23,3 cm
ET: 2014

 

Zum Inhalt:
Die veröffentlichte Wahrnehmung des Islams wird von Tabus beherrscht, die eine freimütige, intellektuell redliche Beschäftigung mit den Eigenheiten dieser Religion und mit den Machtansprüchen vieler ihrer Funktionsträger behindern, wenn nicht gar verhindern. Dieser Umstand ermöglicht das Heranwachsen einer Parallelgesellschaft, durch die das freiheitliche, säkularisierte Gemeinwesen, dessen Vorzüge der erdrückenden Mehrheit eine Selbstverständlichkeit sind, schroff abgelehnt wird.

Angesichts dieses Sachverhalts plädiert Tilman Nagel für eine tabufreie Auseinandersetzung mit den Merkmalen des Islams, die seinen Bekennern eine fruchtbare Teilhabe an unserem Gemeinwesen erschweren. Aus verschiedenen Blickwinkeln beschreibt der Autor die geschichtliche wie auch die gegenwartsbezogene Dimension dieser Merkmale. Denn erst deren zuverlässige Kenntnis befähigt zu einer Analyse der Probleme, vor die Europa durch die Zuwanderung von Muslimen gestellt wird. Probleme, die durch Beschönigen und Beschweigen nicht zum Verschwinden gebracht werden.

 


Inhalt:
Einführung: Denkverbote und was sie bezwecken sollen

A. Grundsätzliches über den Islam
Schöpfer und Kosmos im Koran – Das Menschenverständnis des Islams – Die muslimische Glaubensgemeinschaft als die Verwirklichung des göttlichen Willens auf Erden – Religion und Staat im Islam seit dem 11. Jahrhundert – Die Überbietung der Riten. Gesetzesfrömmigkeit und Sufismus im Islam – Islam als Ideologie

B. Das Weltbild des Christentums und des Islams im Vergleich
Das Christentum im Urteil des Islams – Die »Legitimität der Neuzeit«

C. Der Islam und der säkulare Staat – Grundlinien eines Konflikts
Kann es einen säkularisierten Islam geben? – Staatliche Machtausübung und private Gewalt im Islam – Islam oder Islamismus? Probleme einer Grenzziehung – »Erst der Muslim ist ein freier Mensch!« Die Menschenrechte aus islamischer Sicht – Auszüge aus einem Gutachten, betreffend die Notwendigkeit des Vollzugs des rituellen Gebets in einer staatlichen allgemeinbildenden Schule

D. Mit Muslimen streiten
Die Bringschuld der Muslime. Säkularer Staat und religiöser Wahrheitsanspruch im Konflikt – Islamophobie – Textkritik und Weltverständnis. Motive für die historisch-kritische Analyse heiliger Texte – Islamische autoritative Texte und das Grundgesetz: Ein thematischer Überblick – Schariatischer Islam und säkulares Denken

Register
Begriffe und Sachen – Personen – Arabische Termini – Zitierte oder im Text erwähnte Koranverse

29,90 €

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Pohlmann, Karl-Friedrich: Die Entstehung des Korans

Neue Erkenntnisse aus Sicht der historisch-kritischen Bibelwissenschaft

 

Bibliografische Angaben:

3., komplett überarbeitete und erweiterte Auflage
Hardcover
Umfang: 224 Seiten
Format: 16,5 x 24 cm
ET: 2015

Zum Inhalt:
Karl-Friedrich Pohlmann wendet in seiner umfassenden Untersuchung erstmals bewährte Methoden aus der kritischen Bibelexegese auf den Koran an. Er kommt dabei zu neuen Ergebnissen bezüglich der Autorenschaft des Korans und füllt damit eine Forschungslücke.Wie ist eine aufgeklärte und reflektierte Koranlektüre möglich? In der heutigen Bibelwissenschaft ist es Standard, textkritische Methoden hinsichtlich der Entstehungszeit und Autorenschaft von Bibelstellen ergebnisoffen zu gebrauchen. Die Anwendung solcher Methoden auf den Koran ist bisher eher eine Seltenheit. Insofern verwundert es nicht, dass der Koran meist als Ganzes auf Mohammed als alleinigen Urheber zurückgeführt wird. Dass vielmehr das Gegenteil wahrscheinlich ist, legt Karl-Friedrich Pohlmann in diesem umfassenden Überblick dar. Erstmals wendet er die aus der Bibelwissenschaft bekannten textkritischen Methoden auf längere Passagen des Korans an und kommt zu neuen Ergebnis über die Autorenschaften des Korans. Er füllt damit eine von der Forschung lang beklagte Lücke.

39,95 €

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Jaroš, Karl: Der Islam. Historische Grundlagen und Glaubenslehre.


Bibliografische Angaben:
Softcover, 4 Karten, 4 Abb.
Umfang: 216 Seiten
Format: 12 x 18,4 cm
ET: 2012

Zum Inhalt:
Wie entstand der Islam? Was sind seine Grundlagen und was die zentralen Glaubenssätze dieser Religion? Das Studienbuch bietet eine knappe und kompetente Einführung in den Islam, seine historischen Grundlagen und seine Glaubenslehre. Die klassische Glaubenslehre sunnitischer Prägung, die wegen der Weite ihres Denkens bis heute Ausgangspunkt jeder theologischen Diskussion ist, steht dabei im Zentrum. Besonders verwiesen wird auf die Gemeinsamkeiten sowie auf die fundamentalen Unterschiede zum Christentum. Das Buch richtet sich in erster Linie an Studenten der Theologie, der vergleichenden Religionswissenschaft, der Islamistik, der Arabistik sowie der alten Geschichte. Karl Jaroš ist Alttestamentler und Professor am Institut für Orientalistik der Universität Wien.

14,99 €

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Ghadban, Ralph: Islam und Islamkritik.


Bibliografische Angaben:

Softcover

Umfang: 300 Seiten

Format: 13,7 x 21 cm

ET: 2011



Zum Inhalt:

Dieser Sammelband vereint sieb­zehn Vorträge und Aufsätze Ghadbans, die jeweils ein Thema in der Tiefe behanden, zusammen aber einen weiten Über­blick zur Isla­m­in­te­grier­bar­keit verschaffen.

- Kritik der Islam­kritik: eine Selbst­de­mon­tage
- Euro-Islam oder Ghetto-Islam?
- Der Euro-Islam – eine Bilanz
- Das Kopf­tuch in Koran und Sunna
- Tole­ranz und Into­le­ranz im Islam
- Funda­men­ta­lismus und Islam
- Menschen­rechts­fähig­keit trotz Abso­lut­heits­an­sprüchen?
- Der Multi­kul­tu­ra­lismus als Ideo­logie der Desin­te­g­ra­tion
- Kultu­relle Selbst­be­stim­mung in der Rechts­ge­mein­schaft
- Poli­ti­sche Propa­ganda radi­kaler isla­mi­scher Gruppen in der Bundes­re­pu­blik
- Der Islam und der säku­lare Staat
- Der große Sanhe­drin der Muslime – die Islam­kon­fe­renz
- Islam in der Dias­pora
- Kann der Islam mit Hilfe des Fiqh moder­ni­siert werden?
- Isla­mismus ohne Gewalt
- Die Pseudo-Moder­nisten Said Nursi und Fethullah Gülen
- Aufstand gegen die Ulama

28,00 €

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Köster, Barbara: Der missverstandene Koran. Warum der Islam neu begründet werden muss.


Bibliografische Angaben:

Softcover

Umfang: 270 Seiten

Format: 13,8 x 21 cm

ET:  2010


Zum Inhalt:

Wer dieses Buch lesen will, muss nicht Islam­wis­sen­schaften studiert haben. Es ist es keine wissen­schaft­liche Arbeit, sondern ein Bericht über Wissen­schaft. Er stellt Theo­rien zum frühen Islam vor, die bisher noch als Außen­sei­ter­po­si­tionen gehan­delt werden. Jedoch ist anzu­nehmen, dass sich dies ändern wird.


Experten fordern, dass euro­päi­sche Nicht­mus­lime endlich mehr über den Islam wissen sollten. Zum Lehrplan werden die Epochen von Moham­meds Geburt über sein Wirken in Mekka und Medina bis mindestens zu den Kreuzzügen und der Kolo­ni­sie­rung plus deren Folgen gezählt. Neue Theo­rien zur Frühzeit des Islams gewinnen an Einfluss. Auslöser dieser Entwick­lung sind Wissen­schaftler verschie­dener Diszi­p­linen, die in den letzten Jahren einen völlig neuen Blick­winkel auf die Früh­zeit des Islams eröff­ne­ten. Sie stellen den Islam in einen engen Zusam­men­hang mit dem Chris­tentum, wobei beson­ders das frühe syrische Christentum eine Rolle spielt.


Auch das Aushän­ge­schild der Islam­wis­sen­schaft, die Philo­logie des Arabi­schen, bekommt Schrammen. Es sieht so aus, als ob man auch dort Arabisch liest, wo gar kein Arabisch ist. So gilt der Koran als auf Arabisch geschrieben, ja sogar als das arabi­sche Buch schlechthin! Dies ist der funda­men­tale Irrtum, auf dem alle anderen Irrtümer über den Islam aufbauen.


Dieses Buch handelt von einem anderen Blick auf den Islam, der sämt­liche herkömm­li­chen Vorstel­lungen vom Islam umkrem­pelt.

34,00 €

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Wöhler-Khalfallah, Khadija Katja: Islamischer Fundamentalismus - Von der Urgemeinde bis zur Deutschen Islamkonferenz.


Bibliografische Angaben:

Softcover

Umfang: 299 Seiten

Format: 13,7 x 21 cm

ET: 2009



Zum Inhalt:

Eine Einfüh­rung in den isla­mi­schen Funda­men­ta­lismus. Seine Wurzeln in der Reli­gion, seine Ursa­chen und Ausprä­gungen in der Gegen­wart. - In welchem Maße ist der Islam als Reli­gion verant­wort­lich für seine Radika­li­sie­rung? Welche Bewe­gungen sind heute best­rebt, die alte krie­ge­ri­sche Mytho­logie des Urislam wieder zu beleben, und verfolgen mit Vehe­menz das Inter­esse, eine abso­lu­tis­ti­sche Herr­schaft zu errichten? Dabei führt der Weg über Saudi-Arabien, den Finan­zier der Ausb­rei­tung einer Ideo­logie, Ägypten, den Ort, an dem diese Ideo­logie an die urbane Welt ange­passt wurde, und Pakistan, den Umschlag­platz der globalen Radika­li­sie­rung. In welchem histo­ri­schen Kontext ist der isla­mi­sche Funda­men­ta­lismus über­haupt entstanden, und welches sind die vielen Ursa­chen außer­halb der Reli­gion selbst, die sein Aufkommen begüns­tigt haben? Die Beant­wor­tung dieser Fragen ist essen­tiell, um zu konstruk­ti­veren und lang­fris­ti­geren Lösungen jenseits von Inter­ven­ti­ons­kriegen und extra­le­galen Gefan­ge­nen­la­gern im Kampf gegen den Terrorismus gelangen zu können. Der Einsatz der Bundes­wehr in Afgha­nistan wird nach Kennt­nis­nahme der vielfäl­tigen konkur­rie­renden Inter­essen eine andere Bewer­tung erfahren müssen. Die Spuren des Wirkens der Anhänger des Funda­men­ta­lismus werden anhand ihrer Taten und Texte bis nach Deut­sch­land und Europa nach­ge­zeichnet, wo sie best­rebt sind, Einfluss auf die euro­päi­schen Muslime zu erlangen und im Namen des Kampfes gegen die Verfol­gung den libe­ralen und säku­laren Charakter des demo­k­ra­ti­schen Systems zu unter­gr­aben. Dabei wird auch die Frage gestellt, ob das 1400 Jahre alte Kalifats­mo­dell, auf das sich die modernen Funda­men­ta­listen beziehen, zur Etab­lie­rung einer ulti­ma­tiven Gerech­tig­keit, wirtschaftlicher Pros­pe­rität und der Über­win­dung von Macht­miss­brauch und Korrup­tion taugt. Die differenzierte Herange­hens­weise wird die Ausein­an­der­set­zung mit dem isla­mi­schen Funda­men­ta­lismus erleich­tern, eine poli­ti­sche Einschät­zung ermög­li­chen und den Pauschal­ver­dacht gegen Muslime ad absurdum führen. Gleich­zeitig kann den west­li­chen Gesell­schaften ein Weg gezeigt werden, worum es eigent­lich bei der Ausein­an­der­set­zung mit dem Islam im Rahmen der Inte­g­ra­tion der Muslime in eine säkulare, libe­rale und soziale Demo­k­ratie gehen muss.

»Zu diesem Thema sind schon viele Bücher erschienen, was dieses heraus­hebt, ist seine Gründ­lich­keit und Lesbar­keit.« (Deutsch-Magh­re­bi­ni­sche Gesell­schaft)

32,00 €

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Reihe: Inârah, Schriften zur frühen Islamgeschichte und zum Koran

Hg. von Inârah, Institut zur Erforschung der frühen Islamgeschichte und des Koran


Markus Groß / Karl-Heinz Ohlig (Hg.): Die Entstehung einer Weltreligion III. Die heilige Stadt Mekka - eine literarische Fiktion.

Reihe: Inârah, Schriften zur frühen Islamgeschichte und zum Koran. Band 7

Hg. von Inârah, Institut zur Erforschung der frühen Islamgeschichte und des Koran
Sprache: Deutsch, Englisch, Französisch

Bibliografische Angaben:
1. Auflage (2014)
Hardcover
Umfang: 931 Seiten
Format: 15,5 x 21,5 cm
ET: 2014

Zum Inhalt:
Die bei Inârah mitarbeitenden Forscher versuchen, die Zeit der Gahiliya, soweit sie als Vorgeschichte der koranischen Bewegung relevant ist, zu erarbeiten. Hierbei stehen die damals wichtigen Religionen, religiösen Bewegungen und ihre Motive und Literatur im Vordergrund, ebenso die spätantike Literatur, soweit sie im Koran eine Rolle spielt. Untersucht werden die damaligen Sprachen – vor allem, aber nicht ausschließlich: das Syro-Aramäische –, ohne die zahlreiche Aussagen, Begriffe und Motive des Koran nicht verstanden werden können. Die damaligen Kulturen und politisch-sozialen Prägungen werden analysiert usf.

Erst durch die Kenntnis dieses Hintergrundes ist die dann aufkommende koranische Bewegung zu begreifen, die zur Bildung des Islam führte. Auf dieser Basis schließlich erfolgen die weiteren Untersuchungen zur Geschichte des Islam. Die schon früher aufgehobene Beschränkung auf die ersten drei Jahrhunderte haben wir in diesem Band erweitert bis zum Beginn der Neuzeit.
Die Erforschung der Ursprünge, der weiteren Geschichte und der Motivationen stehen noch in den Anfängen. Es wird noch viele Forschungsanstrengungen erfordern, bis ein einigermaßen gesichertes Gesamtbild zu erstellen ist. Aber eine Menge an Fakten, Konturen und Motiven sind schon jetzt erkennbar und zeigen das Werden einer Weltreligion, das ganz anderer Art ist, als es die traditionellen Narrative nahe legen wollen.

Beiträge:

Die Entstehung einer Weltreligion III

  • Markus Groß/Karl-Heinz Ohlig: Zur Einleitung

I. Zur Vor- und Frühgeschichte des Islam

  • Robert M. Kerr: Empire Annus Hegirae vel Annus (H)Agarorum? - Etymologische und vergleichende Anmerkungen zum Anfang der islamischen Jahreszählung
  • Robert M. Kerr: Ist der Qur'an in Mekka oder Medina entstanden
  • Robert M. Kerr: Der Islam, die Araber und die Higra
  • Robert M. Kerr: Die blauen Blumen von Mekka - Von Ismaels Stadt zum Heiligtum der Ismaeliten
  • Volker Popp: Volker Popp, Beiträge zu den religionsgeschichtlichen Wurzeln und Prägungen der koranischen Bewegung
    • (1) Epigraphische Zeugnisse der Parusieerwartungen in der koranischen Bewegung - ein Versuch
    • (2) Islam im Kontext - Der epigraphische Befund
    • (3) Die Täufer am Jordan und das Wasser unter der Tür des Tempels - Von der Entwicklung der koranischen Bewegung an der Marwa
  • Said Amir Arjomand: Origins and Development of Apocalypticism and Messianism in Early Islam: 610-750 CE
  • Peter von Sivers: Christology and Prophetology in the Umayyad Arab Empire
  • Piotr Scholz: An der Wiege der soganannten "islamischen Kunst" unter besonderer Berücksichtigung Ägyptens
  • Sven Kalisch: Anmerkungen zum isnad - Ein Beitrag zum Verständnis islamischer Geschichtskonstruktion
  • Edouard Marie Gallez/M. Lamsiah: Suspicions of Ideological Manipulation and Codicology: A Provisional Synthetic Approach
  • Patrick Poppe: Radix Turcorum, radix Mahumeti? - Entstehungs- und Herkunftsdiskurse über den Islam im Kontext des Falls von Konstantinopel (1453)

II. Zum Koran

  • Karl-Heinz Ohlig:Wer hat den Koran geschrieben? Ein Versuch
  • Manfred Kropp: Braucht das "heilige Tal" einen Namen, oder ist es einfach bekannt? - Erwägungen zu dem Namen Tuwa in Koran 20 Taha, 12 und 79 an-Nazi'at, 16 mit einer Alternativdeutung
  • Geneviève Gobillot: Mose vor einem dreifachen Rätsel - Drei Lesarten von Koran 18, 60-82 (Les trois niveaus de lecture de la triple ènigme présentée à Moise (Coran 18, 66-82)
  • Elisabeth Puin: Ein früher Koranpalimpsest aus San'a (DAM 01-27.1) - Teil V: Die scriptio inferior auf den Blättern 14 und 15 sowie Auseinandersetzung mit den Thesen und der Edition des Koranpalimpsests von Behnam Sadeghi und Mohsen Goudarzi
  • Maurice Causse: De la méthode synoptique appliquée au Coran et au Hadit

III. Streit um den Felsendom

  • Markus Groß/Karl-Heinz Ohlig: Zur Einleitung
  • Helmut Abu Limor Wagner: 'Abd al-Maliks Muhammad und Qur'an - Ein Grabstein von Assuan und Tausende von Münzen
  • Markus Groß: Zum Grabstein von Assuan und der Entstehung des Muhammad-Mythos
  • Gerd-R. Puin: Abermals: Hieß Mohammed "Muhammad"
  • Johannes Thomas: Noch einmal zur mhmd-Formel im Felsendom. Münzinschriften bestätigen die philologische Korrektheit der Interpretation von Christoph Kuxenberg

IV. Der Islam und die Moderne

  • Carl Ehrig-Eggert: Was heißt "arabisch-islamische Wissenschaftsgeschichte"? - Einige Anmerkungen
  • Johannes Thomas: Islamwissenschaft und Religionspolitik - Zu Publikationen von Angelika Neuwirth, Thomas Bauer und Nicolai Sinai
  • Ralph Ghadban: Multikulturalismus und Islamkritik
  • Marcin Grodzki: The Christian-Muslim Dialogue in the Light of Recent Inorthodox Scientific Research on the Genesis of Islam
  • Markus Groß: Der Koran - kein europäischer Text. Mehr als eine Rezension zu Angelika Neuwirth: "Der Koran als Text der Spätantike - Ein europäischer Zugang"

68,00 €

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Markus Groß / Karl-Heinz Ohlig (Hg.): Die Entstehung einer Weltreligion II. Von der koranischen Bewegung zum Frühislam.

Reihe: Inârah, Schriften zur frühen Islamgeschichte und zum Koran, Band 6

Hg. von Inârah, Institut zur Erforschung der frühen Islamgeschichte und des Koran
Sprache: Deutsch, Englisch

Bibliografische Angaben:
Hardcover
Umfang: 820 Seiten
Format: 15,5 x 21,5 cm
ET: 2012

Zum Inhalt:

"Das Politische trat mehr hervor, das Religiöse mehr zurück. Man hat jedoch immer zu bedenken, daß Politik und Religion principiell zusammenflossen ..." (Julius Wellhausen, 1902)


Beiträge:
Die Entstehung einer Weltreligion II

  • Markus Groß, Karl-Heinz Ohlig: Einfüh­rung

I. Zur Vor- und Frühgeschichte des Islam

  • Karl-Heinz Ohlig: Geschichte und Geschichten
  • Volker Popp: Epigra­phi­sche Spuren frühis­la­mi­scher Gemein­de­bil­dung
  • Claude Gilliot: Noch­mals: Hieß der Prophet Muḥammad?
  • Johannes Thomas: Helle­nis­ti­sche Tradi­tionen im frühen Islam, Kunst, Archi­tektur und litera­ri­sche Liber­ti­nage
  • Raymond Dequin: Frühe ʿAlī -Vereh­rung und die Schöp­fung des abba­si­di­schen Welt­bilds

II. Zum Koran

  • Elisabeth Puin: Ein früher Koran­palimp­sest aus Sanaa II (DAM 01-27.1) - Teil IV: Die scriptio infe­rior auf den Blät­tern 17, 18 und 19
  • Alba Fedeli: Vari­ants and Substan­tiated Qirāʾāt: A few Notes Explo­ring their Flui­dity in the Oldest Qurʾānic Manu­scripts
  • Markus Groß: Die erfun­denen arabi­schen Rela­tiv­pro­nomen – Ein Beitrag zur Entste­hungs­ge­schichte des Klas­sisch-Arabi­schen
  • Robert Kerr: Von der aramäi­schen Lese­kultur zur arabi­schen Schreib­kultur II – Der aramäi­sche Wort­schatz des Koran
  • Christoph Luxenberg: Keine Poly­gamie und kein Konku­binat im Koran (Sure 4:3) Teil 1
  • Frank van der Velden: TEXTUM CORRUPTUM: Gibt es eine syro-aramäi­sche Lesart der „verderbten Stel­len“ des hebräi­schen Psal­ters?
  • Geneviève Gobillot: Die „Legenden der Alten“ im Koran – Die Erzäh­lung von den Schlä­fern in der Höhle und der Alex­ander-Roman anhand von Sure 18 (Übers.: Werner Müller)

III. Zur heutigen Situation der Islamwissenschaften

  • Marcin Grodzki: Von Lüling zu Inârah – ein Blick auf die Fort­ent­wick­lung einiger Forschung­sa­spekte in den letzten Jahr­zehnten
  • Gerd-R. Puin: Der Koran nach der Lesart von Ange­lika Neuwirth
  • Piotr O. Scholz: Einige Bemer­kungen aus der Sicht der Kunde vom Christ­li­chen Orient

68,00 €

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Markus Groß / Karl-Heinz Ohlig (Hg.): Die Entstehung einer Weltreligion I. Von der koranischen Bewegung zum Frühislam.

Reihe: Inârah, Schriften zur frühen Islamgeschichte und zum Koran. Band 5

Hg. von Inârah, Institut zur Erforschung der frühen Islamgeschichte und des Koran
Sprache: Deutsch, Englisch

Bibliografische Angaben:
Hardcover
Umfang: 490 Seiten
Format: 15,5 x 21,5 cm
ET: 2010

Zum Inhalt:
Die westliche Islamforschung ist zur Zeit ausschließlich arabisch-philologisch orientiert. Sie verzichtet auf die Anwendung von Methoden, die in den Historischen Wissenschaften zum Standard gehören, und berücksichtigt nicht die orientalischen Sprachen, die im Koran ihre Spuren hinterlassen haben, ebenso wenig die zahlreichen religionsgeschichtlichen Bezüge.

Offensichtlich aber spricht der Koran Hörer an, die in diesen lebendigen Traditionen standen. und reagiert auf aktiv vertretene Positionen. Ihn ohne Rekurs auf diese Vorgaben auslegen und verstehen zu können, ist unmöglich. Wenn diese Mühsal des Nachforschens nicht geleistet wird, wird der Koran zur bloßen Projektionsfläche eigener Vorstellungen – seien sie muslimischer oder westlich-„wissenschaftlicher“ Art. Er selbst versinkt dann im Dunkel – das Gegenteil seiner postulierten kanonischen Geltung.

Der vorliegende Band bietet eine Reihe von historischen und philologischen Untersuchungen an, die eine neue Sicht auf die frühe Islamgeschichte und die Theologie der koranischen Bewegung möglich machen.


Beiträge:

Die Entstehung einer Weltreligion I

  • Markus Groß/Karl-Heinz Ohlig: Vorwort
  • Markus Groß/Karl-Heinz Ohlig:Zum Echo auf die Veröffentlichungen von Inârah in Presse und Fachwelt

I. Zur Vor- und Frühgeschichte des Islam

  • Karl-Heinz Ohlig: Neue Forschungsergebnisse zu den Anfängen des Islam - Eine Einführung
  • Volker Popp: Theologische Umbrüche im Islam. Das Zeugnis der epigraphischen Tradition
  • Gilles Courtieu: Die THRESKEIA der Ismaeliten und andere Völker - Studie über das religiöse Vokabular der hundertsten Häresie des Johannes Damascenus (Original Französisch, übersetzt von Markus Groß)
  • Johannes Thomas: Araboislamische Geschichtsschreibung und ihre Auswirkungen auf Geschichtsbilder von al-Andalus (8. Jh.) - Quellen- und Tradentenprobleme, fiktionale Geschichte bei Ibn 'Abd al-Hakam und das Märchen von den arabischen Stammesfehden

II. Zum Koran

  • Elisabeth Puin: Ein früher Koranpalimpsest aus Sanaa II (DAM 01-27.1) - Teil III: Ein nicht-'utmanischer Koran
  • Munther Younes: "In Suffering" or "in Honor"? - A Reinterpretation auf Q 90 (al-Balad)
  • Gerd-R. Puin: Das arabisch-jemenitische Alphabet - Dem Andenken an Sergio Noja Noseda
  • Rober M. Kerr: Von der aramäischen Lesekultur zur arabischen Schreibkultur - Kann die semitische Epigraphik etwas über die Entstehung des Korans erzählen?
  • Christoph Luxenberg: "Inârah" im Koran - Zu einem bisher übersehenen Hapax Legomenon (Sure 46:4)

III. Islamwissenschaften und Gesellschaft

  • Ibn Warraq: Die Anwendung Historischer Methoden und die Forschung nach Wohlwollen gegenüber dem Islam (übers. von M. Groß)
  • Markus Groß/Karl-Heinz Ohlig: Wozu neue Koranübersetzungen? Indiz einer wissenschaftlichen Malaise

58,00 €

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Markus Groß / Karl-Heinz Ohlig (Hg.): Vom Koran zum Islam.

Reihe: Inârah, Schriften zur frühen Islamgeschichte und zum Koran. Band 4

Hg. von Inârah, Institut zur Erforschung der frühen Islamgeschichte und des Koran
Sprache: Deutsch, Englisch

Bibliografische Angaben:
Hardcover
Umfang: 720 Seiten
Format: 15,5 x 21,5 cm
ET: 2009

Zum Buch:

"Die Methoden der historischen Vernunft sind universell gültig und können nicht auf Dauer Exklaven bestehen lassen, die sie von ihren Untersuchungen ausklammern. Ihre Anwendung auch auf die Geschichte der Weltreligion Islam muss sich nicht rechtfertigen, sie ist wissenschaftlich gefordert und mittlerweile auch überfällig." (K.-H. Ohlig)

 

Beiträge:

  • Markus Groß/Karl-Heinz Ohlig/Volker Popp/Gerd-R. Puin: Anmerkungen zur Kritik an Inârah - Statt einer Einleitung

I. Zur Vor- und Frühgeschichte des Islam

  • Karl-Heinz Ohlig: Von Bagdad nach Merw, Geschichte, rückwärts gelesen
  • Volker Popp: Maavia der Aramäer und seine Zeitgenossen. Die muslimische Geschichtsschreibung als Mythologisierung eines theologischen Konzepts
  • Muhammad Kalisch: Die Brüche in der Geschichte der Schia - Von der Fiktion zur historischen Realität
  • Johannes Thomas: "Ibaditen" / "Kharidjiten" / "Mutaziliten": Kategorisierungsprobleme, Entstehungslegenden und synkretistisch-gnostische Strömungen im Westen des arabischen Reiches
  • Ignaz Gold­ziher: Der Einfluss des Buddhismus auf den Islam (Vortrag in ungarischer Sprache aus dem Jahr 1903, übersetzt und bearbeitet von Markus Groß)
  • Markus Groß: Frühislam und Buddhismus. Neue Indizien

II. Zum Koran

  • Gene­viève Gobillot: Der Begriff Buch im Koran im Licht der pseudoklementinischen Schriften ("La notion du Livre dans le Coran à la lumière des écrits pseudo clémentins"), übers. von Werner Müller
  • Manfred Kropp: Koranische Texte als Sprechakte am Beispiel der Sure 85
  • Thomas Milo: Arabic Amphibious Characters phonetics, phonology, orthography, calligraphy and typography
  • Elisa­beth Puin: Ein früher Koranpalimpsest aus Sanaa II (DAM 01-27.1)
  • Ibn Warraq: Some Additions to A. Jeffery and I. Mendelsohn, and some pages from the Samarqand Qur'an Codex
  • Gerd-R. Puin: Quellen, Orthographie und Transskription der ägyptischen und anderer Standartausgaben des Koran
  • Chri­s­toph Luxen­berg: Keine Schlacht von Badr. Zu syrischen Buchstaben in frühen Koranmanuskripten
  • Markus Groß: Schlussbetrachtung: Was die Islamforschung aus der Kriminalistik lernen kann

68,00 €

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Markus Groß / Karl-Heinz Ohlig (Hg.): Schlaglichter. Die beiden ersten islamischen Jahrhunderte.

Reihe: Inârah - Schriften zur frühen Islamgeschichte und zum Koran, Band 3

Hg. von Inârah, Institut zur Erforschung der frühen Islamgeschichte und des Koran
Sprache: Deutsch, Englisch

Bibliografische Angaben:
Hardcover
Umfang: 617 Seiten
Format: 15,5 x 21,5 cm
ET: 2008

Zum Inhalt:
Ziel der Publikationen aus der Forschergruppe Inârah ist es, die Forschung innerhalb der Islamwissenschaften gewissermaßen „vom Kopf auf die Füße“ zu stellen. Die Frühgeschichte, besser: die Vorgeschichte, des Islam kann nur anhand von zeitgenössischen Quellen – ohne sie von vornherein von Jahrhunderte jüngeren Aussagen her rückzuinterpretieren – verstanden werden, der Koran erschließt sich nur, wenn er, wie er selbst von sich sagt, als Bekräftigung von Tora und Evangelium, als „richtiger“ Kommentar zur hl. Schrift wahrgenommen und ausgelegt wird. Auch die islamische Traditionsliteratur, vor allem die Sira und die Annalen des at-Tabari – eine kritische Bearbeitung der Sunna steht noch aus –, sind gänzlich von biblischen Bezügen und Allegorien bestimmt, die Grundlage einer (scheinbaren) Geschichtsdarstellung wurden. Die nachstehend gedruckten „Schlaglichter“ sollen Impulse für weitergehende Forschungsarbeiten geben.

Obwohl die Beiträge, wie „Schlaglichter“, immer nur partielle Fragestellungen mit spezifischen Methoden durchleuchten, haben sie Tiefendimensionen und Eigenarten der koranischen Tradition und der frühen Islamgeschichte aufgezeigt, die bisher weitgehend übersehen wurden.

 

"Die muslimische Traditionsliteratur zur Basis historischer Aussagen zu nehmen, wäre etwa vergleichbar einem Unterfangen, ein ,Leben Jesu' aus den Schriften des Origenes (gest. um 250) und seiner Zeitgenossen zu rekonstruieren. Ein Theologe, der das unternähme, verfiele der Lächerlichkeit; ein Islamwissenschaftler, der Vergleichbares tut, gilt möglicherweise als renommierter Wissenschaftler" (K.-H. Ohlig)

 

Beiträge:

I. Zur Religions- und Frühgeschichte des Islam

  • Karl-Heinz Ohlig:Vom Ostiran nach Jerusalem und Damaskus. Historische Probleme der Quellenlage, Entstehung und Geschichte der koranischen Bewegung
  • Volker Popp: Biblische Strukturen der islamischen Geschichtsdarstellung
  • Johannes Thomas:Frühe spanische Zeugnisse zum Islam. Vorschläge für eine differenzierte Betrachtung der Konflikte und der religiösen Gemeinsamkeiten zwischen dem Osten und dem Westen des arabischen Reiches
  • Hans-Jörg Döhla: Die arabische Orthographie des Spanischen
  • Markus Groß: Buddhistische Einflüsse im frühen Islam?
  • Filippo Ranieri: Beobachtungen eines modernen Juristen zu den historischen Wurzeln von Teilen der Scharia
  • Chri­s­toph Heger: "yâ muhammad" - kein "o Mohammed", und wer ist 'ali?
  • Claude Gilliot: Die Schreib- und/oder Lesekundigkeit in Mekka und Yathrib/Medina zur Zeit Mohammeds

 

II. Zu Eigenart und Überlieferung des Koran

  • Gene­viève Gobillot:Grundlinien der Theologie des Koran, Grundlagen und Orientierungen
  • J.M.F. van Reeth:Die Verteidigung des Propheten mit seinem Gott
  • Manfred Kropp:Äthiopische Arabesken im Koran: Afroasiatische Perlen auf Band gereiht, einzeln oder zu Paaren, diffus verteilt oder an Glanzpunkten konzentriert
  • Chri­s­toph Luxen­berg: Die syrische Liturgie und die "geheimnisvollen Buchstaben" im Koran - eine liturgievergleichende Studie
  • J.M.F. van Reeth: Eucharistie im Koran
  • Elisa­beth Puin:Ein früher Koranpalimpsest aus San'a (DAM 01-27.1)
  • Thomas Milo:Computing and the Qur'an. Some caveats
  • Gerd-R. Puin:Die Utopie einer kritischen Koranedition: Ein Arbeitsbericht
  • Keith E. Small: Textual Variants in the New Testament and Qur'anic Manuscript Traditions

 

III. Orientalistik und Gesellschaft

  • Ibn Warraq: Zur Verteidigung des Westens

64,00 €

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Karl-Heinz Ohlig (Hg.): Der frühe Islam. Eine historisch-kritische Rekonstruktion anhand zeitgenössischer Quellen.

Reihe: Inârah, Schriften zur frühen Islamgeschichte und zum Koran. Band 2

Hg. von Inârah, Institut zur Erforschung der frühen Islamgeschichte und des Koran
Sprache: Deutsch, Englisch

Bibliografische Angaben:
2. Auflage
Hardcover
Umfang: 666 Seiten
Format: 15,5 x 21,5 cm
ET: 2010
 

Zum Inhalt:

"Nichts an der Aufmachung und dem Gelehrtenstubenstil verrät die Sprengkraft des Inhalts: Mit "muhammad" sei ursprünglich Jesus gemeint, der frühe Islam sei eine Variante des Christentums, der "Urkoran" ein christliches Buch in syrisch-aramäischer Sprache." (Die Presse Wien)

 

Bei den Münzfunden aus dieser Zeit und auch bei der Inschrift im Felsendom zu Jerusalem handelt es sich in Wirklichkeit um christliche Texte und Symbole, in denen eine syrisch-arabische Theologie dokumentiert ist.

Der Versuch, die überkommenen Zeugen dieser Epoche in ihren ursprünglichen Bedeutungszusammenhang zu stellen, ergibt eine völlig neue Sicht auf die frühe Entwicklungsgeschichte der islamischen Religion.

 

Dieser Band zeigt, dass die Anfänge einer koranischen Bewegung einer spezifischen Form von Christentum entsprungen sind und aus Regionen weit östlich des Zweistromlandes stammen, nicht von der arabischen Halbinsel. Der Versuch, die überkommenen Zeugen dieser Epoche in ihren ursprünglichen Bedeutungszusammenhang zu stellen, ergibt eine völlig neue Sicht auf die frühe Entwicklungsgeschichte der islamischen Religion.

 

Beiträge:

  • Karl-Heinz Ohlig: Licht in das Dunkel der Anfänge des Islam
  • Volker Popp: Von Ugarit nach Samarra. Eine archäologische Reise auf den Spuren Ernst Herzfelds
  • Karl-Heinz Ohlig: Hinweise auf eine neue Religion in der christlichen Literatur „unter islamischer Herrschaft“?
  • Karl-Heinz Ohlig: Vom muhammad Jesus zum Propheten der Araber. Die Historisierung eines christologischen Prädikats
  • Christoph Luxenberg: Relikte syrischer Buchstaben in frühen Higasi- und Kufi-Koranhandschriften
  • Ignaz Goldziher: Neu gelesen: Ignaz Goldziher, Islam und Parsismus (Vortrag aus dem Jahr 1900 „Islamisme et Parsisme“, übertragen von Werner Müller)
  • Volker Popp: Der Einfluss persischer religiöser Raster auf Vorstellungen im Koran
  • Markus Groß: Neue Wege der Koranforschung aus vergleichender sprach- und kultur-wissenschaftlicher Sicht

68,00 €

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Gerd-R. Puin / Karl-Heinz Ohlig (Hg.): Die dunklen Anfänge. Neue Forschungen zur Entstehung und frühen Geschichte des Islam.

Reihe: Inârah, Schriften zur frühen Islamgeschichte und zum Koran. Band 1

Hg. von Inârah, Institut zur Erforschung der frühen Islamgeschichte und des Koran
Sprache: Deutsch, Englisch, Französisch

Bibliografische Angaben:
3. Auflage
Hardcover
Umfang: 400 Seiten
Format: 15,5 x 21,5 cm
ET: 2006

Zum Inhalt:
Anhand der wenigen datierbaren und lokalisierbaren Zeugnisse aus dem 7. und 8. Jahrhundert christlicher Zeitrechnung werden in diesem Band Konturen der Entwicklung des frühen Islam aufgezeigt: Bei den Münzfunden aus dieser Zeit und auch bei der Inschrift im Felsendom zu Jerusalem handelt es sich in Wirklichkeit um christliche Texte und Symbole, in denen eine syrisch-arabische Theologie dokumentiert ist.

Der Versuch, die überkommenen Zeugen dieser Epoche in ihren ursprünglichen Bedeutungszusammenhang zu stellen, ergibt eine völlig neue Sicht auf die frühe Entwicklungsgeschichte der islamischen Religion.

 

Beiträge:

  • Karl-Heinz Ohlig: Wieso dunkle Anfänge des Islam?

 

Zur Frühgeschichte des Islam

  • Volker Popp: Die frühe Islamgeschichte nach inschriftlichen und numismatischen Zeugnissen
  • Christoph Luxenberg: Neudeutung der arabischen Inschrift im Felsendom zu Jerusalem
  • Claude Gilliot: Zur Herkunft der Gewährsmänner des Propheten
  • Alfred-Louis de Prémare: ‘Abd al-Malik b. Marwan et le Processus de Constitution du Coran

Neue Aspekte zur Entstehung und Eigenart des Koran

  • Ibn Warraq: A Personal Look at Some Aspects of the History of Koranic Criticism in 19th and 20th Centuries
  • Pierre Larcher: Arabe Préislamique - Arabe Coranique - Arabe Classique: Un Continuum?
  • Sergio Noja Noseda: From Syriac to Pahlavi: The Contribution of the Sassanian Iraq to the Beginning of the Arabic Writing
  • Alba Fedeli: Early Evidences of Variant Readings in Qur’anic Manuscripts
  • Gerd-R. Puin: Leuke Kome / Layka, die Arser / Ashab al-Rass und andere vorislamische Namen im Koran: Ein Weg aus dem 'Dickicht'?
  • Mondher Sfar: Raisons d’espérer
  • Karl-Heinz Ohlig: Das syrische und arabische Christentum und der Koran

58,00 €

  • 1,3 kg
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Luxenberg, Christoph: Die Syro-Aramäische Lesart des Koran. Ein Beitrag zur Entschlüsselung der Koransprache.

Bibliografische Angaben:
5. Auflage
Hardcover
Umfang: 356 Seiten

Format: 14,2 x 21,8 cm
ET: 2015

Zum Inhalt:
Viele dunkle Stellen, die in über 1000 Jahren Arbeit am heiligen Text selbst für arabi­sche native spea­kers rätsel­haft bleiben, kann Luxen­berg erhellen. Der Clou seiner Arbeit: Der Text des Korans zeigt sich in unge­ahntem Maße von syrisch-christ­li­chen Elementen durch­webt. In manchen Internet-Foren versucht man Luxen­berg mit dem Vorwurf zu erle­digen, er wolle den Muslimen das Heiligste nehmen. Das ist ein durch­sich­tiges Manöver. Unter­schlagen wird dabei, dass Luxen­bergs Werk nicht nur eine Pointe für die Muslime, sondern auch für die Christen hat. Auch sie werden gezwungen, im vermeint­lich anderen das Fort­leben der eigenen Tradi­tion zu erkennen - und zwar ohne das übliche Kultur­dialog-Gequat­sche, nur mit den Mitteln der Philo­logie. (DIE ZEIT)


Mit seiner kritisch-philologischen Methode, gestützt auf die profunde Kenntnis mehrerer orientalischer Sprachen, gelingt es dem Autor, die wahre Bedeutung "dunkler" Stellen des Korantetxtes zu erhellen. Der philologische Bestseller erscheint in der 5. Auflage im Hardcover.

"Hinter dem Decknamen Luxenberg ... steckt kein Polemiker, sondern ein strenger Philologe. Er hat seine Forschungen nicht sensationsheischend vermarktet. Seine Studie trägt den graumäusigen Titel: Die syro-aramäische Lesart des Korans. Ein Beitrag zur Entschlüsselung der Koransprache. Die Fachwelt hat gleichwohl erkannt, welcher Sprengstoff sich in den philologischen Erörterungen verbirgt. Die erste Reaktion war blanke Angst."
(Jörg Lau, DIE ZEIT, 15. Mai 2003)

32,00 €

  • 0,64 kg
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Inârah, Institut zur Erforschung der frühen Islamgeschichte und des Koran


Autoren der Inârah-Sammelbände:

  • Courtieu, Prof. Dr. Gilles: Studium an der Universität Paris IV Sorbonne. Agrégation als Geschichtslehrer, Promotion in Geschichte des Altertums (Dissertation zum Berg Ida/Kaz Dag in der Türkei). Professor (maître de conférence) für griechische Geschichte an der  Universität Jean Moulin Lyon III. Forschungsschwerpunkte Geschichte des griechisch-römischen Orients, Religionsgeschichte des Altertums,  die Homerische Frage. (Bd. 5, 111-139)
  • Dequin, Raymond: Geb. 1956 in Elmshorn, Diplomstudium der Biologie in Hohenheim und Tübingen 1974-83. 1987 Eintritt in den deutschen auswärtigen Dienst mit Stationen in Teheran, Brüssel, in der Zentrale und in Quito; gegenwärtig Botschaftsrat in Budapest. Privat auch Land- und Forstwirt auf Usedom und in Badingen, Kreis Stendal. Seit 2006 private Beschäftigung mit der Geschichte des frühen Islam, insbesondere mit der Ereignis- und Glaubensgeschichte der Abbasidenzeit. (Bd. 6, 164-310)
  • Döhla, Dr. Hans-Jörg: Geb. 1974 in Neunkirchen/Saar. 1995-2001 Studium der Hispanistik, Islamwissenschaft und Studieneinheiten (Portugiesisch, Italienisch, Politische und Ideengeschichte des Mittelalters) in Saarbrücken. 2006 Promotion in spanischer (und arabischer) Sprachwissenschaft am Romanischen Seminar der Universität Zürich. 2004-2011 Assistent am Romanischen Seminar der Universität Zürich. Seit 2011 Chercheur invité am CNRS, Gruppe SeDyL (Structure et Dynamique des Langues), Paris mit dem Habilitationsprojekt: "Differentielle Objektmarkierung in Sprachkontaktsituationen" (mit Stipendium des SNF). (Bd. 3, 187-219)
  • Fedeli, Dr. Alba: 2001-2002 Dozentin für arabische Sprache am Technischen Handelsinstitut in Romentino (Novara), 2003-2008 Direktorin der Fondazione Ferni Noja Noseda für arabisch-islamische Studien. 2004-2008 Dozentin der arabischen Sprache an der Universität Mailand. 2008 Beraterin für die Konservierung der Manuskripte an der Großen Moschee in Sanaa. (Bd. 1, 293-316; Bd. 6, 403-440)
  • Gilliot, Prof. Dr. Claude: Professor em. für Langue et civilisation arabes an der Université d’Aix-en-Provene. Monographie „Exégèse, langue et théologie en islam. L’exégèse coranique de Tabari, Paris 1990. (Bd. 1,148-178; Bd. 3, 293-318, Bd. 6, 53-95)
  • Gobillot, Prof. Dr. Geneviève: Geb. 1950; Universitätsprofessorin für arabische und islamische Studien an der Universität Jean Moulin Lyon III; Hauptforschungsgebiete: Koran und Mystiker der ersten vier arabischen Jahrhunderte (inbesondere al-Hakîm al-Tirmidhî): neuplatonische Aspekte, Beziehungen zu geistigen Strömungen der Schiiten; Vergleiche mit der Spiritualität anderer Religionen, insbesondere des Juden- und des Christentums, Theorien zur Frage des Heiligen; Publikationen: Al-Hak1im al-Tirmidhî, Kitâb ghawr al-umûr, in: Annales islamologiques, 28, 1994; Le livre de la profondeur des choses, Übers. und Kommentar, Lille, Presses universitaires du Septentrion 1999; Le Chiites, Maredsous, coll. „Fils d’Abraham“, 1998; La Conception originelle („fitra“), Kairo, Cahiers d’études islamologiques, 18, 2000; mehrere Beiträge zu spätantiken Traditionen im Koran in den Sammelbänden von Inârah. (Bd. 3, 320-369; Bd. 4, 397-482; Bd. 6, 661-708)
  • Grodzki, Prof. Dr. Marcin: Arabist und Islamwissenschaftler (Institut für Arabistik und Islamwissenschaft, Orientalistische Abteilung, Universität Warschau). (Bd. 6, 709-761)
  • Groß, Prof. Dr. Markus: Sprachwissenschaftler (Studienfächer: Phonetik und Phonologie, Romanistik, Indogermanistik, Orientalistik, Angewandte Sprachwissenschaft); ab dem dritten Band Mitherausgeber der Inârah-Sammelbände (zusammen mit Karl-Heinz Ohlig). (Bd. 2, 457-639; Bd. 3, 7-9 [zus. mit K.-H. Ohlig], 220-274; Bd. 4, 7-28 [zus. mit K.-H. Ohlig, V. Popp, G.-R. Puin], 347-396; 677-708; Bd. 5, 7-37 und 423-472 [zus. mit K.-H. Ohlig], Bd. 6, 7-12 [zus. mit K.-H. Ohlig], 441-552)
  • Heger, Dr. rer. nat  Christoph: Geb. 1943 in Berlin, Unterricht in Arabisch und Hebräisch während der Gymnasialzeit 1953-62, Studium der Physik in Köln und Bonn bis 1970, Promotion 1975, danach bis 2008 Wissenschaftlicher Mitarbeiter des TÜV Rheinland, heute TÜV Rheinland Holding AG, Köln. Tätigkeit für den Sachverständigenrat für Umweltfragen 1978-87 und 1996-2000; Mitglied im Vorstand der Deutsch-Armenischen Gesellschaft (DAG), Frankfurt/Main, Herausgeber der Armenisch-Deutschen Korrespondenz (ADK), Vierteljahreszeitschrift der DAG 1988-1995. – Zahlreiche Veröffentlichungen auf den Gebieten Physik, Umweltschutz, Sicherheits­wissenschaft, Armenien und Islam. (Bd. 3, 278-292)
  • Ibn Warraq: Ibn Warraq studierte Arabisch unter Prof. Montgomery Watt und Persisch bei L.P. Elwell-Sutton an der Universität von Edinburgh. Nach dem Abschluss (Honour's degree in philosophy) von der Universität London unterrichtete er fünf Jahre an Grundschulen in London, danach an der Universität Toulouse. Seit 1998 hat Ibn Warraq mehrere Sammelbände zur kritischen Koranforschung und den Ursprüngen des Islam herausgegeben  (The Origins of the Koran, 1998; The Quest for the Historical Muhammad, 2000; What the Koran Really Says 2002; Leaving Islam. Apostates Speak Out, 2003, Which Koran? 2009). Die Liste seiner Publikationen umfasst auch Monographien zum Thema, nach seinem ersten größeren Erfolg (Why  I am Not a Muslim, 1995) mehr als ein Jahrzehnt später eine kritische Studien zur Orientalismusdebatte (Defending the West. A Critique of Edward Said's Orientalism, 2007), die von Paul Berman, Autor von "Terror and Liberalism" folgendermaßen beschrieben wurde: "ein prächtiges Stück wissenschaftlicher Arbeit, und es wird die Art und Weise modernisieren, wie wir über den westlichen Kulturkreis und den Rest der Welt denken". Die letzte Monographie von Ibn Warraq ist eine handfeste Verteidigungsschrift für den Westen: Why The West is Best. A Muslim Apostate’s Defense of Liberal Democracy, veröffentlicht im Dezember 2011 bei Encounter books. Ibn Warraq, der mittlerweile als Privatgelehrter eine führende Rolle im Bereich der kritischen Koranforschung spielt, war bis 2010 auch Mitglied des "Center for Inquiry — Transnational, Amherst, NY." und hat neben den in Buchform erschienenen Publikationen auch viel in Zeitungen und Zeitschriften (z.B. Wall Street Journal, The Guardian u.a.) veröffentlicht. Eine Sammlung solcher Artikel, eingeleitet durch einen  autobiographischen Teil, erschien als Sammelband ausschließlich eigener Arbeiten unter dem Titel: Virgins? What Virgins?: And Other Essays, 2010. Neben den bisher auf Deutsch übersetzten Büchern erschienen von ihm auch mehrere Beiträge in Inarah-Sammelbänden. (Bd. 1, 212-247; Bd. 3, 594-617; Bd. 4, 582-605; Bd. 5, 382-422;
  • Kalisch, Prof. Dr. Sven (Muhammad): Geb. 1966 in Hamburg. Im Alter von fünfzehn Jahren Konversion zum Islam (Zaidismus). Studium der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften an der Technischen Hochschule Darmstadt, 1997 rechtswissenschaftliche Promotion. 1997-2001 Rechtsanwalt in Hamburg. 2002 Habilitation in Islamwissenschaft an der Universität Hamburg; Mitglied des Kuratoriums der Muslimischen Akademie in Deutschland. 2004-2010 Professor für Religion des Islam an der Universität Münster (erster Lehrstuhl für die universitäre Ausbildung islamischer Religionslehrer in Deutschland). 2010 Abkehr vom Islam, Verzicht auf den Vornamen Muhammad. Seit 2010 Professor für Geistesgeschichte im Vorderen Orient in nachantiker Zeit (Fachbereich Philologie). (Bd. 4, 177-249)
  • Kerr, Prof. Dr. Robert M.: Assistant Professor of the Ancient Near East (languages, literatures, history and archaeology of the Ancient Near and Middle East), Wilfrid Laurier University Waterloo, – Waterloo, Kanada. Studienfächer u.a.: Altorientalistik, Ägyptologie, Semitistik, Archäologie, Altphilologie, Hebraistik; Vergleichende Religionswissenschaft. Mehrjähriger Aufenthalt im Nahen Osten. Monographie „Latino-Punic Epigraphy. A Descriptive Study of the Inscriptions“ (Forschungen zum Alten Testament, 2. Reihe, Bd. 42), Tübingen 2010. (Bd.5, 354-374; Bd. 6, 553-614)
  • Kropp, Prof. Dr. Manfred S.: Geb. 1947 in Ludwigshafen am Rhein. Studium der Semitistik, Islamwissenschaft und Mittleren und Neueren Geschichte in Heidelberg und Paris 1969-1975. Promotion in Semitistik an der Universität Heidelberg. Bibliotheksreferendar an der Universitätsbibliothek Tübingen 1975-1977. Habilitation in Semitistik an der Universität Heidelberg 1984. Professor für Islamwissenschaft und Semitistik an der Universität Heidelberg 1984, Professor für Semitische Sprachen an der Universität Lund (Schweden) 1990, Professor für Islamwissenschaft und Semitistik an der Universität Mainz 1994, Direktor des Orient-Instituts  der DGM, später in der DGIA, Beirut und Istanbul 1999 – 2007. Gastprofessor am Collège de France 2005, Professeur associé (Études Coraniques) am Collège de France 2007-2008. Professor für Semitistik und Islamwissenschaft an der Universität Mainz 2008-2010. (Bd. 3, 384-410; Bd. 4, 483-491)
  • Larcher, Prof. Dr. Pierre: Nach dem Studium der Klassischen Literatur und orientalischer Sprachen in Paris, sowie Orientaufenthalten in Damaskus, Benghazi und Marokko (1971-1982) erfolgte die Dissertation in Paris 1980, danach Stationen an den Universitäten von Lille, Rennes und Avignon bis zur Professur 1993 für Arabische Linguistik an der Universität von Aix-en-Provence. Der Schwerpunkt des unerhört produktiven Arabisten und Semitisten liegt in der vorislamischen Poesie sowie in der Sprache des Korans. (Bd. 1, 248-265)
  • Luxenberg, Christoph: Studium der Semitistik, Germanistik, Mittleren und Neueren Geschichte, M.A. und Promotionsabschluss, Dissertation im Fach Semitistik über eine syrische Handschrift mit der Aufgabe, die Autoren einer Reihe von Fragmenten zu identifizieren nebst kritischer Textedition, akademische Lehrtätigkeit für klassisch-Arabisch, modernes Hocharabisch und Syro-Aramäisch,  Autor der Studie „Die syro-aramäische Lesart des Koran. Ein Beitrag zur Entschlüsselung der Koransprache“, Berlin, erste Aufl. 2000, und weiterer Beiträge über den Koran, namentlich in Inârah-Publikationen. (Bd. 1,  124-147; Bd. 2, 377-414; Bd. 3, 411-456; Bd. 4, 642-676; Bd. 5, 377-381; Bd. 6, 615-645)
  • Milo, Thomas: Studienfächer: Slawistik, Turkologie, Arabistik; mehrjähriger Aufenthalt im Nahen Osten; assoziiertes Mitglied des Unicode Consortium; Mitgründer von DecoType (Entwicklung von Software zur adäquaten Darstellung arabischer Schrift und Kalligraphie; mehrere Preise; Zusammenarbeit mit Adobe); Mitherausgeber von Publikationen zur Arabischen Schrift; Hauptforschungsgebiet: "Schriftgrammatik" verschiedener arabischer Schriftductus. (Bd. 3, 494-515; Bd. 4, 492-522)
  • Noseda, Prof. Dr. Sergio Noja (1931-2008): Seine universitäre Laufbahn war stets mit den arabischen Handschriftensammlungen in der Mailänder Ambrosiana und in Turin mit der Nazionale sowie der Reale verbunden. Er publizierte Kataloge und Handschriften, aber auch eine Biographie Mohammeds und eine vierbändige Geschichte der muslimischen Völker. Seit 1976 lehrte er als Professor für Arabische Sprache und Literatur an der Katholischen Universität von Mailand. Auf seine Initiative 1997 geht die Zusammenarbeit mit der Sorbonne in Paris zurück, im Rahmen des „Amari-Projekts“ die ältesten erhaltenen Koranfragmente zu publizieren; so entstanden die Faksimile-Drucke von Ms. Arabe 328 (a) der Bibliothèque Nationale de France, sowie von Ms. Or. 2165 der British Library. Nach der Emeritierung 2001 betrieb er das „Amari-Projekt“ weiter, indem er vielfältige Kontakte zu arabischen Bibliotheken knüpfte, die über sehr alte Koranfragmente verfügten (Kairo, Sanaa). Diese Planungen sind zu einem jähen Stillstand gekommen, als er am 31. Januar 2008 Opfer eines Verkehrsunfalls wurde. (Bd.1, 266-292)
  • Ohlig, Prof. Dr. Karl-Heinz: Geb. 1938 in Koblenz-Kesselheim. Studium der Philosophie, Katholischen Theologie und Geschichte an der Theologischen Fakultät Trier und den Universitäten Innsbruck, München, Münster und Saarbrücken 1957-63. Promotion in Kath. Theologie an der Universität Münster (bei Karl Rahner) 1969. Professor für Katholische Theologie und Religionspädagogik an der Pädagogischen Hochschule des Saarlandes 1970-78; Professor für Religionswissenschaft und Geschichte des Christentums an der Universität des Saarlandes (Philosophische Fakultät) 1978-2006. Dekan der Philosophischen Fakultät 1996-98 und 2004-06. Zur Zeit: Leiter der Arbeitsstelle Religionswissenschaft an der Philosophischen Fakultät der Universität des Saarlandes und von „Inârah. Institut zur Erforschung der frühen Islamgeschichte und des Koran“. Herausgeber und Mitherausgeber der Inârah-Sammelbände. Siehe Bibliographie. (Bd. 1, 7-13; 366-404; Bd. 2, 7-11; 223-325; 327-376; Bd. 3, 7-9 [zus. mit M. Groß], 10-34; Bd. 4, 7-28 [zus. mit M. Groß, V. Popp, G.-R. Puin], 29-106; Bd. 5, 7-37 und 423-472  [zus. mit M. Groß], 38-48; Bd. 6, 7-12 [zus. mit M. Groß], 13-33)
  • Popp, Volker: Geb. 1944, Studium  der Ethnologie, Afrikanistik, Islamwissenschaft, Turkologie und Iranistik an den Universitäten Mainz, Frankfurt, Ankara und Teheran. Jahrzehnte lang Lehrer und Berater in der Türkei, in Kuweit und in den Vereinigten Emiraten. Mitarbeit beim Aufbau musealer Sammlungen in Kuweit, Qatar und Riad. (Bd. 1, 16-123; Bd. 2, 13-222; 441-455; Bd.3, 35-92; Bd. 4, 7-28 [zus. mit M. Groß, K.-H. Ohlig, G.-R. Puin], 107.176; Bd. 5, 49-110; Bd. 6, 34-52)
  • Prémare, Prof. Dr. Alfred-Louis de  (1930-2004): Aufgewachsen in Marokko, Studium der Philosophie und Theologie sowie der arabisch-islamischen Kultur in Rabat, Kairo, Lyon und Paris; ab 1966 Lehre an den Universitäten von Constantine, Rabat und Aix-en-Provence, wo er von 1988 bis zu seiner Emeritierung 1997 als Professor wirkte. In den letzten Jahren galt sein Interesse der Entstehung des Islams und des Koran und fand seinen Niederschlag u.a. in den beiden Werken Les fondations de l’Islam . Entre écriture et histoire, Paris : Seuil 2002, 523 S., sowie Aux origines du Coran. Questions d’hier, approches d’aujourd’hui, Paris : Téraèdre 2004, 143 S. (Bd. 1, 179-210)
  • Puin, Dr. Elisabeth, geb. Burnikel: Geb. 1966 in Dudweiler/Saar; Studium in Saarbrücken 1984-1993 (Kunstgeschichte, Germanistik, Islamkunde); Promotion  2004 mit der Dissertation „Islamische Plakate. Kalligraphie und Malerei im Dienste des Glaubens,“ erschienen 2008; zwei größere numismatische Artikel über mamlukische Silbermünzen, eine lexikographische Arbeit über die Terminologie jemenitischen Schmucks. Neben der Wahrnehmung von Lehraufträgen an der Universität des Saarlandes (SS 2010, SS 2011) liegt der Schwerpunkt ihrer Arbeit in der Veröffentlichung der scriptio inferior des Palimpsests DAM 01-27.1 aus Sanaa. (Bd. 3, 461-493; Bd. 4, 523-581; Bd.5, 233-305; Bd. 6, 311-402)
  • Puin, Dr. Gerd-R.: Geb. 1940 in Königsberg/Pr., aufgewachsen in Fürth/Bayern. Studium der Islamkunde in Bonn bei Prof. O. Spies und  A. Schimmel 1962-1969, Dissertation über frühislamische Verwaltungsgeschichte 1969. 1964 – 1965 ein Studienjahr an der Universität Riyad in Saudi Arabien. 1970 – 1971 Regionalreferent bei der Deutschen Orient-Stiftung in Hamburg. Ab 1971 Wissenschaftlicher Assistent, dann Akademischer Oberrat an der Fachrichtung Orientalistik der Universität des Saarlandes, verantwortlich für Bibliothek und außerkurrikulare Lehre. 1981 – 1985 in Sanaa/Jemen verantwortlich für das AA-Kulturhilfeprojekt „Restaurieren und Katalogisieren arabischer Handschriften.“ – Zurück in Saarbrücken1985, Pensionierung im Dezember 2005. Seither Fortsetzung der Studien zur Orthographie-Geschichte des Korans sowie Jemenitische Geschichte und Numismatik. Mitherausgeber von Bd.1. (Bd. 1, 317-340: Bd. 3, 516-571; Bd. 4, 7-28 [zus. mit M. Groß, K.-H. Ohlig, V. Popp], 606-641; Bd. 5, 321-353; Bd. 6, 753-761)
  • Ranieri, Prof. Dr. Filippo: Geb. 1944 in Mailand, 1963-1972 Studium der Rechte an den Universitäten Pavia, Münster (Westf.) und Straßburg. 1974-1991 Referent am Max-Planck-Institut für Europäische Rechtsgeschichte in Frankfurt/M., Habilitation an der Universität Frankfurt/M. 1992-1995 Professor für Zivilrecht an der Universität Rostock, 1995-2009 Professor für Europäisches Zivilrecht an der Universität des Saarlandes, Chargé de Cours à la Faculté de Droit, Strassbourg. Seit 2009 Forschungsstelle für Europäisches Zivilrecht an der Universität des Saarlandes. (Bd. 3, 275-277)
  • Scholz, Prof. Dr. Piotr O.: Geb. 1943 in Bielitz (Bielsko-Biala, Polen). Studium der evangelischen Theologie an der Christlichen Theologischen Akademie in Warschau (1961-63); Mittelmeerraumarchäologie, Alte Geschichte und Literatur, Orientalistik, Philosophie und Kunstgeschichte an der Universität Warschau (1963-68). Weitere Graduiertenstudien (evangelische Theologie, Religionswissenschaft, klassische und christliche Archäologie, Ägyptologie, Orientalistik, Ethnologie, Kunstgeschichte) an den Universitäten in Heidelberg, Berlin, Marburg, Bonn (1968-1986); gleichzeitig wissenschaftliche Arbeit (Assistentenstelle an der Universität Heidelberg) und ab 1971 Forschungsvorhaben im Orient, besonders in Ägypten, Sudan, Jemen, Äthiopien Syrien, Libanon, Zypern, Indien, Nepal). Voluntariat am Brooklyn.Museum in New York (1974/75). Promotion an der Universität Bonn zum Dr. phil. in der Kunde vom christlichen Orient (1986); Lehrauftrag an der Universität Bonn im o.g. Fach. Ab 1988 gleichzeitige Übernahme der Lehraufträge für außereuropäische Kunstgeschichte an den Universitäten in Innsbruck, Graz und Salzburg (an der Universität Innsbruck wird die Tätigkeit bis heute fortgesetzt). Habilitation an der UnivInnsbruck 1997. Ab 1997 Professuren für Kunstgeschichte an den polnischen Universitäten in Lodz, Gdansk und Lublin. 2010 Gastprofesur für Kunstgeschichte an der Universität Mainz, z.Zt. Lehrstuhl für vergleichende Kunstgeschichte am Kulturwissenschaftlichen Institut an der Maria Curie-Sklodowska Universität in Lublin. Monographien: „Nubien. Geheimnisvolles Goldland der Ägypter“, 2006; „Die Sehnsucht nach Tausendundeiner Nacht. Begegnung von Orient und Okzident“, 2002; „Schnellkurs Altes Ägypten“, 2007; „Der Entmannte. Eros Eine Kulturgeschichte“, 1997; „Altes Ägypten. Kurse Kultur- und Mentalitätsgeschichte“, 2002. Herausgebertätigkeit für die Bibliotheca nubica et aethiopica sowie die Mitwirkung an wichtigen orientalistischen Zeitschriften, insbesondere an Oriens Christianus. (Bd. 6, 762-813)
  • Sfar, Mondher: Geb. 1950 in Tunis. Studierte als politisch Verfolgter in Paris Philosophie und Geschichte. Seit den 1980er Jahren betreibt er – vor einem marxistischen Hintergrund – die Erforschung der „koranischen Ideologie.“  In seiner Monograhie „Le Coran, la Bible et l’Orient ancien“ (1998) stellt er den Koran in den Zusammenhang der antiken Religiosität. Seine scharfsinnige Analyse „Le Coran est-il authentique?“ von 2000 ist  in englischer Übersetzung 2008 als „In Search of the Original Koran …“ erschienen. Seit 1995 lebt er im Widerstand gegen die Diktatur in Tunesien unter größter Gefahr  in Paris. (Bd. 1, 341-365)
  • Small, Dr. Keith: (Bd. 3, 572-593)
  • Thomas, Prof. Dr. Johannes: Geb. 1941; em. Universitätsprofessor an der Universität Paderborn; Schwerpunkt: Romanische Literatur- und Landeswissenschaften. Seit 2005 insbesondere Studien zum muslimischen Spanien, längere Arbeiten zur Historiographie, zu lateinischen Quellen und arabischen Geschichtserzählungen, zu „heterodoxen“ islamischen Strömungen in Nordafrika und al-Andalus sowie zu spätantik-hellenistischen Traditionen. (Bd. 3, 93-186; Bd. 4, 250-321; Bd. 5, 140-232; Bd. 6, 96-163)
  • Van der Velden, Dr. Frank: Theologe und Arabist, lebt seit 1997 als Lehrer und Theologe in Ägypten; Autor und Herausgeber von Publikationen zu Islam und Christentum. (Bd. 6, 646-660)
  • Van Reeth, Dr. J.M.F.: Studienfächer: Klassische Philologie, Orientalistik (v.a. Byzantinistik und Christlicher Orient), Arabistik; mehrere Publikationen aus den Bereichen Islamwissenschaften und Christlicher Orient. (Bd. 3, 370-383, 457-460)
  • Younes, Prof. Dr. Munther: "Senior Lecturer in Arabic language and linguistics" und Director des "Arabic Language Program" im "Department of Near Eastern Studies" an der Cornell Universität; Arabist und Autor mehrerer einschlägiger Publikationen. (Bd. 5, 306-320)